Würde

Freie Übersetzung der Freitagspredigt: die Stellung der Frau im Islam

Alles Lob gebührt Allah, dem Herren der Welten. 

Ihn bitten wir um Vergebung, und zu Ihm kehren wir ein. Wir bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Ihm, dem Einen. Und wir bezeugen, dass Muhammad () Sein Diener, Sein Gesandter ist.

Wahrlich, Allah gebietet, gerecht (zu handeln), uneigennützig Gutes zu tun und freigebig gegenüber den Verwandten zu sein; und Er verbietet, was schändlich und abscheulich und gewalttätig ist. Er ermahnt euch; vielleicht werdet ihr die Ermahnung annehmen.”

Thema unserer heutigen Predigt ist unsere Pflicht gegenüber den Frauen in unserer Gesellschaft, ihnen die vom Islam vorgesehene Stellung  zu geben und ihre Situation in den islamischen Institutionen und Gemeinden in Europa zu entwickeln.

Liebe Geschwister, am 08. März ist der nächste internationale Weltfrauentag und es wird derzeit viel über dieses Thema diskutiert. Darüber sollten wir einiges wissen. Vorab empfehlt es sich für uns alle gottesfürchtig zu sein und Allah (subḥānahu wa ta’āla) zu gehorchen.

Auch wenn es im islamischen Sinne keinen solchen Tag gibt und keine Ereignisse vorliegen auf denen man diesen Tag stützen kann, sollten wir Muslime jedoch die Gelegenheit nutzen, um uns mit den Inhalten solcher Tage im positiven Sinne zu beschäftigen und an uns zu arbeiten. Denn wenn unsere Absicht rein ist, spricht nichts dagegen von anderen dazu zu lernen.

Weiterhin spricht und fordert der Islam die Rechte von Frauen ohnehin das ganze Jahr über und nicht nur an einem bestimmten Tag.

Liebe Geschwister, dieses Thema teilt die Menschen seit jeher in zwei Gruppen:

  • die eine Gruppe erkennt die Rechte der Frauen an und unterstützt sie
  • und die andere Gruppe feindet sie an und leugnet ihre Rechte.
  • Die einen sagen: “Hinter jedem großartigen Mann steht eine großartige Frau”,
  • die anderen sagen: “Hinter jedem Verrückten steht eine Frau.”, 
  • die einen verehren sie und erkennen ihre Leistungen an
  • und die anderen sehen alles schwarz, was mit Frauen zu tun hat.
  • Die einen bezeichnen sie als wohl duftende Rosen, an deren Duft der Mann sich erfreuen kann,
  • die anderen bezeichnen sie als Al Scheitan (der Teufel), vor dem der Mann bei Allah (ta’ala) Schutz suchen müsste.

So haben alte Schriften von Christen und Juden sogar die Frau dafür verantwortlich gemacht, dass Adam (alayhi salam) aus dem Paradies verbannt wurde, denn Eva habe ihn vermeintlich dazu verleitet, Allah nicht zu gehorchen.

Und in der Zeit vor unserem Propheten Muhammad (ﷺ), wurden junge Mädchen nach der Geburt sogar lebendig begraben und auch sonst vertraten die Männer die Meinung,  dass die Frau nur zu drei Anlässen raus gehen dürften: vom Mutterleib raus in die Welt, vom Hause ihres Vaters  zum Hause ihres Mannes und vom Haus ihres Mannes ins Grab.

Doch als der Islam kam, wurde die Stellung der Frau ins Mittelmaß zurecht gerückt. So wird sie weder wie ein Gott verehrt noch als Sklavin misshandelt. Ihr Stolz und ihre Würde wurden ihr zurückgegeben.

Der Islam hat der Frau bereits im jungen Mädchenalter eine besondere Stellung gegeben und uns Männer dazu aufgefordert, sie anständig zu behandeln und sanft zu ihnen zu sein und uns darauf hingewiesen sie als Schlüssel zum Paradies zu sehen.

Unser Prophet Muhammad (ﷺ) sagte in einem Hadith  in der ungefähren Bedeutung:

Wer zwei Schwestern oder zwei Töchter hat und diese gut behandelt, wird am Jüngsten Tage zeitgleich mit mir ins Paradies eintreten.“

Auch fordert der Islam uns dazu auf unsere Ehefrau gut zu behandeln. Wie wir unsere Frauen behandeln ist der Maßstab für unser Benehmen, unser Akhlaq! So lehrte uns unser Vorbild Muhammad (ﷺ) mit einem Hadith:

der Beste unter euch ist derjenige, der am besten zu seiner Frau ist.“

Und unsere Mütter haben bei uns Muslimen die höchste Stellung erreicht. Keinem Mann wurde diese hohe Stellung und Ehre zuteil. Als unser Prophet (ﷺ) von einem Sahabi gefragt wurde zu wem er am gütigsten sein müsste, so antwortete der Prophet (ﷺ)  drei Mal mit der Mutter und erst an vierter Stelle mit dem Vater. Auch geht aus einem anderen Hadith hervor, dass das Paradies unter den Füßen der Mütter liegt.

Auch als Mitglied der Gemeinschaft, hat die Frau im Islam die gleichen Rechte und Pflichten wie die Männer, sie werden für gute Taten belohnt und für schlechte bestraft. Der Islam macht keinen Unterschied zwischen Mann und Frau in ihrer Menschlichkeit und Stellung. Beide sind auf Augenhöhe zu betrachten.

Allah (ta’ala) hat im Paradies Adam und Eva gleichermaßen im Quran den ersten Befehl gegeben und sie beide angesprochen, was wiederum ein weiteres Zeichen der Gleichberechtigung darstellt.

Im Islam sind Mann und Frau keine Feinde, nein im Gegenteil! Sie ergänzen sich gegenseitig, der Mann gleicht die Schwächen der Frau aus und die Frau die des Mannes gleichermaßen.

Die Frauen stellen die Hälfte der  islamischen Gemeinschaft und haben sich in und an allen wichtigen Ereignissen beteiligt und ihren Beitrag geleistet. Sie haben auf der Seite der Sahabis gekämpft, verwundete behandelt, haben sich auf Märkten und in der Moschee aktiv engagiert und waren Lehrerinnen. Nur um einige Beispiele zu nennen.

Es ist für die Frau im Islam ein große Ehre, dass der erste Muslim, der die Aufforderung des Propheten Muhammad (ﷺ) befolgte seine Frau Khadija war und der erste Märtyrer, also der erste Shahid ebenfalls eine Frau war. Sumayyah die Mutter vom Sahaba ʻAmmār ibn Yāsir, die für die Annahme des Islams durch die Mekkaner hingerichtet wurde.

Auch war Aischa ein Ansprechpartner für die großen Gelehrten zur Zeiten des Propheten (ﷺ) und auch nach seinem Ableben.

Die ehrenhafte Stellung der Frau im Islam wurde mehrfach durch die Geschichten früherer Propheten im edlen Quran untermauert, so kommen bei der Geschichte des Propheten Moses (alayhi salam) vier Frauen als Helden vor:

  • seine Mutter, die ihn vor dem Pharao schützte,
  • die Frau des Pharao, die ihn adoptierte und ihn somit vor dem Tod rettete,
  • seine Schwester, mit ihrer Hilfe er –als Säugling- wieder zu seiner Mutter gebracht wurde
  • und die Tochter von Shu’ayb, die er heiratete und die ihm in seinem Glauben stärkte.

Liebe Geschwister, das ist unser wunderbarer Glaube. Findet immer das Mittelmaß für alles, auch bei der Würdigung und dem Stellenwert der Frau in der Gesellschaft. So ist der Frau – nach Beachtung der islamischen Regeln und Grundsätzen – alles erlaubt, was auch der Mann machen darf.  Wenn sie sich anzieht, sollte sie ihre Reize bedecken, darauf achten nicht alleine mit fremden Männern zu sein, ihre Blicke und ihr Schritt prüfen, so wird sie von unanständigen Blicken schlechter Männer beschützt, auch wird keiner an ihrem Benehmen etwas aussetzen, wenn sie diese Regeln zum eigenen Schutz befolgt.

Liebe Geschwister im Islam, es ist unsere Pflicht die Stellung der Frau in der Gesellschaft zu stärken. Insbesondere wir Muslime im Westen müssen die Rechte der Frauen besonderer Beachtung schenken, diese in islamischer, gesellschaftlicher, wissenschaftlicher, und praktischer Sicht fördern. Besonders aus folgenden zwei Gründen:

  1. Die Rolle der Frau bei der Erziehung der Kinder. Denn auch wenn der Mann sich daran beteiligt, so hat sie den Hauptanteil und trägt de facto die größere Last. In Europa steigt diese Last um das Vielfache, weshalb die Frauen in diesem Fall deutlich mehr Unterstützung durch die Männer bräuchten.
  2. Wir Muslime repräsentieren den Islam und werden von Nicht-Muslimen in unserem Verhalten und wie wir uns geben bewertet. Ein besonderes Augenmerk hat man dabei auf die muslimische Frau. So werten viele ihr Verhalten und ihren Beitrag besonders, um sich eine Meinung über den Islam und die Muslime zu bilden.

Daher ist es die Pflicht unserer muslimischen Gemeinden, Vereine und Institutionen, sich um die Belange der Frauen zu kümmern, spezielle Förderprogramme für sie zu entwickeln und sie in jeder Lebenssituation zu unterstützen.

Leider sind bisher Frauen im Vorstand vieler Vereine und Moscheen nicht oder kaum vertreten.

Es ist an der Zeit, unseren Frauen den Stellenwert zu geben, welcher ihnen durch den Islam bereits zugeschrieben wurde. Wir müssen aufhören, uns als Männer hinter angeblichen Überlieferungen vom Propheten zu verstecken, welche die Stellung der Frauen mindern. Diese Hadithe sind nicht korrekt und nicht belegbar. Auch Hadithe, deren Korrektheit bestätigt sind, müssen in ihrem Kontext richtig verstanden werden. Wir dürfen also keine eigenen Interpretationen zulassen, die die Männer vermeintlich höher als die Frauen stellen. Unsere Gelehrten müssen wir nach den Bedeutungen fragen und unseren Glauben so wie es Allah’s Wohlgefallen gebietet verstehen und nicht wie manche Menschen schwachen Glaubens es verstehen wollen um Männer besser zu stellen als ihre Frauen und Töchter.

Möge Allah (ta’ala) uns dazu verhelfen, den Islam richtig zu verstehen, um unsere Pflicht gegenüber unseren Schwestern, Töchtern, Frauen und Müttern nachzukommen und ihnen ihre Stellung in unserer Mitte zu geben und ihnen gegenüber gerecht zu sein. 

Amin wa-lhamdu-li-llahi-rabbi-l´alamin.

Freie Übersetzung der Freitagspredigt: Die Leiden Syriens und der islamischen Welt

Bismillah ir-Rahman ir-Rahim

Alle Herrlichkeit und alles Lob gebührt Allah dem Herrn der Welten, dem Besitzer von Kraft und Stärke. Demjenigen, der die Unterdrückten zum Sieg führen und die Bittgebete der Bedürftigen erhören wird. Der die Hilfebittenden erhört, der die Sorgen und den Kummer vertreibt.

Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen.

Und der Friedens- und Segensgruß über den, der aus Barmherzigkeit den Weltenbewohnern entsandt wurde, unser geliebter Prophet Muhamed(S) 

Liebe Geschwister im Islam,

an jedem Morgen der aufgeht begleiten uns die Leiden und Schmerzen Syriens. Die Minarette Damaskus klagen über all das Blutvergießen, über all die Toten, Witwen und Waisen des Landes. Über die Verwundeten, Vertriebenen und über die Mittellosen.

Liebe Gläubige,

seit zwei Jahren wird das Blut des syrischen Volks durch die eigene Regierung vergossen – alleine aus dem verzweifelten und skrupellosen Versuch heraus, an der Macht festzuhalten. Das Volk ging Monate auf die Straße ohne auch nur einen Stein zu werfen, sie wollten ihre Würde und ihre Freiheit erhalten, doch wurden sie tagtäglich von dem Regime abgeschlachtet.

Hier einige Fakten, die zeigen mit welcher rücksichtslosen Brutalität die syrische Regierung gegen sein eigenes Volk vorgeht:

  • Die Zahl der Opfer beträgt mittlerweile 65.000 Menschen  (Anmerkung: andere Zahlen sagen  80.000 Opfer!!)
  • 4.349 Kinder
  • 3.567 Frauen
  • 7.014 Soldaten
  • 1.455 Menschen die unter Folter gestorben sind
  • Über 60.000 vermisste Personen
  • Über 140.000 Menschen sind von der syrischen Regierung eingesperrt
  • 137.000 Verwundete – hiervon viele, welche ihr Leben lang behindert oder gelähmt bleiben
  • Und über 714.000 syrische Flüchtlinge seit Beginn der Aufstände (Andere Zahlen sagen es seien 1,2 Millionen Flüchtlinge)

Und dies alles geschieht unter den Augen der Weltöffentlichkeit. Tagtäglich sehen wir schockierende und entsetzliche Bilder, doch die gesamte Welt – auch die islamische – sieht tatenlos zu. Und das syrische Volk leidet tagtäglich. Keine Art der Demütigung, Unterdrückung  oder Grausamkeit hat das Regime ausgelassen, um sein Volk und seinen Willen zu brechen. Wir haben auf Videos entsetzliche Taten gegen das syrische Volk gesehen, Dinge, die sich ein normaler Mensch gar nicht vorstellen kann. Gefolterte Kinder, vergewaltigte Frauen, aufgehängte oder lebendig begrabene Männer – Abscheulichkeiten die mit einer Eiseskälte und Gleichgültigkeit durchgeführt wurden.

Die alles und die Welt sieht tatenlos zu – keiner hört die Leiden und die Stimmen der Opfer. Einzig und alleine erhört sie der Allerbarmer der Nahe ist. Erhören wird sie Allah, der Wächter, der Allmächtige und Gewaltige, der Lebendige der Nicht-Stirbt.

Und meine ja nicht, Allah sei unachtsam dessen, was die Ungerechten tun. Er stellt sie nur zurück bis zu einem Tag, an dem die Blicke starr werden“

– heißt es in Surat Ibrahim.

Liebe Gläubige,

Allah der Erhabene prüft die Standhaftigkeit Seiner Diener im Diesseits. Dies lehrt uns Allah unter anderem in Surat Al Mulk:

Der den Tod und das Leben erschaffen hat, damit Er euch prüfe, wer von euch die besten Taten begeht. Und Er ist der Allmächtige und Allvergebende.“

Und die Geschehnisse in Syrien sind nicht nur eine Prüfung für die dort lebenden Syrier. Nein, jeder gläubige Muslim, der ein wenig Verantwortung im Herzen für die islamische Gemeinschaft verspürt, leidet unter den Vorkommnissen in Syrien. Und jeder Muslim wird von Allah gefragt werden, was hast DU für deine unterdrückten Geschwister getan? Was hast DU gefühlt? Hast DU überhaupt Anteil genommen? Hat es dich überhaupt interessiert? ´

Liebe Geschwister – unser Glaube verlangt von uns, dass wir Anteil an dem Leid unserer Geschwister nehmen. Wir sind dazu verpflichtet, unseren unterdrückten Geschwistern beizustehen. Und um eine Änderung herbeizurufen, müssen wir einige Schritte beachten:

1. Schritt: Unsere Einstellung.

Wir müssen unsere Einstellung über die Geschehnisse in Syrien überdenken. Denn das was in Syrien geschieht, geht nicht nur die Syrer etwas an – vielmehr geht es jeden Muslim etwas an – sogar, jedem Menschen der die Gerechtigkeit und Menschlichkeit achtet. Jeder Muslim muss sich klar machen, dass die Angelegenheit Syriens auch seine Angelegenheit ist. Und dazu gehört auch, dass wir über folgenden Vers nachsinnen und diesen verinnerlichen:

Allah ändert nicht den Zustand eines Volkes, bis sie das ändern, was in ihnen selbst ist.“

2. Schritt: Die finanzielle Unterstützung!

Spende Geld in Namen Allahs damit es die Hilfsbedürftigen im Landesinneren und die Flüchtlinge erreicht. An vielen Stellen empfiehlt uns der Islam, für uns selber zu spenden, so auch in den folgenden Versen:

Rückt aus, leicht oder schwer, und müht euch mit eurem Besitz und eurer eigenen Person auf Allahs Weg ab. Das ist besser für euch, wenn ihr (es) nur wisst.“

…und…

… gebt aus von dem, worüber Er euch zu Statthaltern eingesetzt hat“

Mit dem Einsatz eures Geldes gebt ihr offenkundig zu verstehen, wie wichtig euch diese Angelegenheit ist!

3. Schritt: Anteilnahme!

Wir müssen unseren Geschwistern in Syrien zu verstehen geben, dass sie von uns – und wir von ihnen sind. Das über eine Milliarde muslimischer Herzen mit ihnen sind – wie es uns der Hadith lehrt: „Der Gläubige ist seinem Bruder wie ein Mauerwerk, der eine stützt den anderen“. Es bekümmert und schmerzt unsere Herzen zu sehen, wie Al-Sham (also Syrien) zerstört und ihre Bevölkerung abgeschlachtet wird.

Dazu gehört auch, dass wir den Gruppen und Organisationen beistehen, die sich zusammengetan haben um dem syrischen Volk zu helfen. Ebenso müssen wir uns im die  medizinische Unterstützung kümmern.

Auch gehört dazu, dass wir zu den Treffen und Demonstrationen gehen – so  wird unter anderem wird in Mainz ein Vortrag mit Scheich Nabulsi stattfinden.

4. Schritt: Gewissheit!

Der Islam lehrt uns, dass wir nicht an den Sieg Allahs zweifeln dürfen – vielmehr müssen wir uns über den Sieg gewiss sein. Und diese Hoffnung sollten wir unseren verzweifelten Geschwistern vermitteln. Allah der Allmächtige sagt in Surat Al Rum: „und es war für Uns eine Pflicht, den Gläubigen zu helfen.“  Und es heißt: „Der Sieg kommt ja nur von Allah. Gewiß, Allah ist Allmächtig und Allweise.“

Keiner von uns sollte an dem Versprechen Allahs Zweifeln, doch darf auch keiner ungeduldig oder voreilig werden, denn wann Allahs Sieg eintreffen wird, das weiß einzig Allah. In Sura Al Baqarah heißt es:

Oder meint ihr etwa, daß ihr in den Paradiesgarten eingehen werdet, noch bevor Gleiches über euch gekommen ist, wie über diejenigen, die vor euch dahingegangen sind? Not und Leid widerfuhr ihnen, und sie wurden erschüttert, bis daß der Gesandte und diejenigen, die mit ihm glaubten, sagten: “Wann kommt Allahs Sieg?” Aber wahrlich, Allahs Sieg ist nahe.”

Die zunehmende Brutalität mit dem das Regime vorgeht zeigt, dass der Sieg inschaAllah nahe sein wird.

5. Schritt: Aufrichtiges Bittgebet!

Die vielen aufrichtigen Niederwerfungen bei Nacht und die Bittgebete mit tränendem Auge sind nicht ungehört. Allah sagt im Quran:

Sag: Mein Herr kümmerte Sich nicht um euch, wenn nicht euer Bittgebet (zu Ihm) wäre“

und in Surat al An3am heißt es:

Wenn sie doch nur, als Unsere Gewalt über sie kam, unterwürfig gefleht hätten! Aber ihre Herzen verhärteten sich, und der Satan schmückte ihnen aus, was sie zu tun pflegten.“

Und der Prophet (S) sagte in einem Hadith:

Die beste Dienerschaft ist das Bittgebet“.

Liebe Geschwister,

so aussichtslos und verzweifelt die Lage auch aussehen mag, wie überheblich und skrupellos sich das Regime und seine Verbündeten auch präsentieren mögen, in unseren Herzen besteht kein Zweifel darüber, dass Allahs Sieg kommen wird. Kein Bluttropfen, keine Träne, kein Weinen und kein Leid wird von Allah vergessen werden – wehe dann dem Unterdrücker!

O Allah, bringe unseren unterdrückten, gedemütigten und vertriebenen Geschwistern den raschen und vollständigen Sieg.

O Allah, erkenne ihre Gefallenen als Märtyrer an. Heile ihre Verwundeten. Stehe ihren Witwen und Waisen bei. Heile die Wunden ihrer Herzen und stärke sie im Diesseits.