Wahrheit

Freie Übersetzung der Freitagspredigt: Der Zweck heiligt nicht die Mittel!

Alles Lob gebührt Allah, dem Herren der Welten. 

Ihn bitten wir um Vergebung und zu Ihm kehren wir ein. Wir bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Ihm, dem Einen. Und wir bezeugen, dass Muhammad() Sein Diener, Sein Gesandter ist.

Sag: Mein Herr hat nur die Abscheulichkeiten verboten, was von ihnen offen und was verborgen ist; und (auch) die Sünde und die Gewalttätigkeit ohne Recht, und, daß ihr Allah (etwas) beigesellt, wofür Er keine Ermächtigung herabgesandt hat, und daß ihr über Allah (etwas) sagt, was ihr nicht wisst.

Liebe Geschwister im Islam,

das heutige Zeitalter bietet mit seinen technischen Möglichkeiten ungeahnte Vorteile. Der Mensch kann heute auf fast jede Information zugreifen, mit weit entfernten Menschen jederzeit kommunizieren, kann Dinge in Minuten erledigen, für die früher mehrere Tage oder Wochen benötigt wurden. Der technische Fortschritt bringt aber auch neue Gefahren und Versuchungen mit sich – es ist noch einfacher geworden, der Sünde zu folgen oder Verwerfliches zu verbreiten.

Die Herausforderung an den Gläubigen liegt darin, das gute Potential zu nutzen und der Verführung zu widerstehen.  

So können die neuen Medien über Facebook oder WhatsApp uns teilhaben lassen, am Leben, Leid und den Nöten unserer Geschwister auf der gesamten Welt. Diese Medien spielten eine große Rolle in den Revolutionen der jüngeren Geschichte. Und es ist auch die Aufgabe des Muslims, sich für die Belange seiner Ummah auf der Welt zu interessieren und einzusetzen. Der Prophet () lehrte in einem Hadith:

Wer sich nicht für die Belange der Muslime interessiert, ist keiner von ihnen!“.

Es ist also ein unzweifelhafter Vorteil, die neuen Medien zu nutzen und Informationen zu erhalten und weiterzugeben. Allerdings entbindet dies niemanden von seiner Verantwortung, nur Wahres weiterzuleiten. Es ist eine Schuld die du begehst, wenn du einen falschen Hadith weiterleitest, der dir geschickt wurde, auch wenn du glaubst, er sei ein richtiger Hadith. Es ist also deine Aufgabe, dass was dir geschickt wurde auf seinen Wahrheitsgehalt zu überprüfen! Auch dies wird in einer Aussage des Propheten () verdeutlicht, in der er  sagt:

es genügt dem Menschen an Sünde, alles weiterzuberichten von dem er gehört hat“.

Viele von uns erhalten regelmäßig Texte geschickt – die auch nur weitergeleitet wurden – in denen eigentlich Aufforderungen zu guten Taten stehen – wie Allah um Vergebung zu Bitten – oder Ihm zu danken, aber immer wieder kommt es dabei vor, dass dabei falsche Hadithe benannt werden.

Obwohl dieser Mensch vielleicht gutes im Sinn hatte, hat er dem guten schlechtes hinzugefügt.

Hierzu möchten wir drei Punkte erwähnen:

1. Der Zweck heiligt nicht die Mittel!

Zu den Grundlagen unserer Religion gehört, dass der Weg den wir wählen, um ein gutes Ziel zu erreichen, auch gut und ehrlich sein muss. Es reicht also nicht die gute Absicht allein – auch die Mittel, die wir einsetzen müssen gut sein! Und genau vor diesem Fehler warnt uns Allah der Erhabene in Surat Al Kahf:

Sag: Sollen Wir euch Kunde geben von denjenigen, die an ihren Werken am meisten verlieren, deren Bemühen im diesseitigen Leben fehlgeht, während sie meinen, dass sie gut handeln würden“

IbnMassud sagte einst:

So viele von denen, die das Gute anstreben erreichen es nicht“.

2. Du sollst an den Geschehnissen dieser Welt teilhaben – und auch gutes Wissen weiterleiten, aber es ist auch deine Aufgabe, dich um Wissen zu bemühen, die Nachrichten und Informationen die du erhältst kritisch zu hinterfragen und zu überprüfen und die Wahrheit zu suchen und zu verbreiten. In Surat Al Hudschuruat heißt es:

O die ihr glaubt, wenn ein Frevler zu euch mit einer Kunde kommt, dann schafft Klarheit

Das bedeutet für uns, dass wir keine Hadithe, keine Aussagen über unseren Propheten oder über Allah weiterleiten dürfen, wenn wir uns nicht sicher sind, dass sie stimmen. Denn über Allah, Seinen Propheten oder über diesen Glauben Dinge zu sagen die nicht stimmen, gehören zu den größten Sünden!

3. Unsere Verpflichtung unserem Glauben und unserem Propheten () gegenüber:

Wenn wir betrachten, was alles an falschen Informationen über unserem Propheten () weitergleitet wird, ist es teilweise schon beschämend, dass wir Muslime so wenig über das Leben unseres Propheten wissen. Die meisten von uns kennen nicht die grundlegenden Informationen über unseren Propheten, wann er geboren wurde, wie alt er wurde, in welchem Alter er zum Propheten ernannt wurde, wie sein Leben vor dem Prophetentum und wie es danach war, wie seine Kinder und seine Eltern oder Frauen heißen.

Wenn wir unseren Propheten lieben und ihm folgen, sollten wir seine Biographie studieren – lernen wie er gelebt hat, was die Menschen die zu seiner Zeit lebten über ihn gesagt haben. Wie sonst können wir urteilen, ob die Informationen die wir erhalten wahr oder falsch sind?

Möge Allah uns die Liebe zu seinem Propheten schenken, uns die Fürsprache des Propheten am Tage der Auferstehung schenken und uns zu seinen Gefährten im Paradies machen.

Freie Übersetzung der Freitagspredigt: Umkehr vor dem Tod?

Alles Lob gebührt Allah, dem Herren der Welten. 

Ihn bitten wir um Vergebung, und zu Ihm kehren wir ein. Wir bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Ihm, dem Einen. Und wir bezeugen, dass Muhammad (ﷺ)  Sein Diener, Sein Gesandter ist.

Liebe Geschwister im Islam,

unsere Khutba an diesem gesegneten Tag beginnt mit zwei Begebenheiten, die mir von jungen Menschen berichtet wurden. Der erste von ihnen erzählte folgendes:

„Ich war auf einer Studienreise in den Vereinigten Staaten Amerikas. Abends suchte ich  wie die meisten in meinem Alter das Vergnügen und ging in entsprechende Lokale. An dem einen Abend verließen wir gerade solch ein Lokal und begaben uns nach Hause. Einen von uns ließen wir zurück, er wollte nachkommen. Doch auch nach Stunden tauchte er nicht auf, so dass wir uns auf die Suche machten. Doch er war nirgends anzutreffen. Der nächste Tag war schon angebrochen, als uns der Gedanke kam, doch mal nach seinem Auto in der Garage zu schauen. Das Auto stand dort mit laufendem Motor, Musik drang aus den Lautsprechern. Wir näherten uns und sahen, wie unser Gefährte mit dem Kopf auf das Lenkrad eingeknickt war. Wir riefen ihn und stellten erschrocken fest, dass er gestorben war. Dieser Moment ließ uns aufwachen und weckte in uns die Sorge um unsere eigenen Seelen und so fanden wir den Weg zu Allah zurück.“ 

Wir bitten Allah, den Allmächtigen, dass er diese Jugendlichen und uns im Glauben festigen, und mit ihrem Gefährten und mit uns Nachsicht üben möge.

Ein anderer junger Mann gab folgende Begebenheit wieder:

„In einer Nacht war ich mit meinem besten Freund und einigen Bekannten unterwegs. Plötzlich rief mich mein Freund. Als ich ihn fragte, was mit ihm los sei, sagte er, dass etwas mit seinem Herzen nicht in Ordnung sei. Zitternd bat er mich, dass ich einen Arzt rufen soll. 

Es waren etwa zwanzig Minuten, die wir auf den Notarzt gewartet haben. In diesen Minuten sagte er: `Ich spüre, dass ich gehe. Das ist das Ende. Ich lasse mein Kind zurück, meine Frau. Ich werde Euch alle verlassen. Ihr werdet mich an jenem Ort ablegen. Dann werdet ihr mich alleine lassen´.  Während ich ihm zuhörte und noch gar nicht so richtig begriff, was mit ihm los war, fing er an, seine Erinnerungen und seine Taten abzuspulen und sich selbst zu rügen und zur Rechenschaft zu ziehen. Ich versuchte ihn zu trösten, doch gleichzeitig ergriff mich ein tiefer Schmerz und auch ich begann, mein Leben zu rekapitulieren und kritisch abzuwägen. Er hauchte seinen letzten Atem aus, kurz bevor der Arzt eintraf, und es kam, wie mein Freund es vorausgesehen hatte. Wir begleiteten ihn auf seinem letzten Gang und ließen ihn allein“.

Liebe Brüder und Schwestern, der Tod ist eine Grundwahrheit, die allen Menschen bewusst ist. Jedem Glücklichen und jedem Traurigen, jedem Reichen und jedem Armen, jedem Großen und jedem Kleinen ist diese Tatsache klar, herrscht Einigkeit über diese eine übermächtige Realität: wir werden sterben.

So sprach der Prophet (ﷺ) :

Gedenkt oft des Todes. Einst warnte ich Euch davor, die Friedhöfe aufzusuchen. Doch nun gehet hin, denn sie sind es, die euch an das Jenseits erinnern“

Der Tod liebe Geschwister, ist ein Moment, dem wir uns alle stellen müssen. Diese zwei Begebenheiten machen uns deutlich, dass es darauf ankommt, wie er uns antrifft: ob wir ein glückliches oder ein unglückliches Ende nehmen. Und sie machen uns auch deutlich, dass er ganz plötzlich und unerwartet kommen kann.

An einer anderen Stelle sprach der Gesandte Allahs (ﷺ):

Jeder von Euch setzt sein Wesen im Bauch seiner Mutter zusammen. Zunächst für vierzig Tage als Samen, dann ebenso als Anhängsel und dann ebenso als Klumpen. Dann wird ein Engel beauftragt den Lebensatem einzuhauchen. Dann wird er beauftragt, vier Eigenschaften festzuschreiben: Sein Besitz und sein Lebensalter und ob glücklich oder  unglücklich. Und bei Allah, außer dem es keine andere Gottheit gibt, Eure taten werden die Taten der Paradiesbewohner sein, bis zwischen Euch und dem Paradies nur ein kurzes Stück bleibt. Doch dann wird das Festgeschriebene vorgreifen und ihr werdet etwas tun, das Euch zum Verhängnis wird. Oder aber Eure Taten werden die des Verderbens sein, bis zwischen Euch und Eurem Untergang nur ein kurzes Stück bleibt. Doch dann greift das Festgeschriebene vor und ihr werdet etwas tun, dass Euch ins Paradies bringt.“

Liebe Brüder und Schwestern, alle Reichtümer und alle Annehmlichkeiten dieser Welt wiegen die Qual eines kurzen Augenblicks im Höllenfeuer nicht auf. Und alles Leid und alles Unglück dieser Welt ist nichts im Vergleich mit einem kurzen Moment in den ewigen Gärten Allahs.

Erhaben bist Du, ya Allah, und alles Lob ist Dein!

Wir bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Dir allein.

„Unser Herr, bürde uns nichts auf, wozu wir keine Kraft haben. Verzeihe uns, vergib uns und erbarme Dich unser! Du bist unser Schutzherr“.

Amin

Freie Übersetzung der Freitagspredigt: Omar ibn al-Khattab

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Allbarmherzigen

Alle Herrlichkeit und alles Lob gebührt Allah dem Herrn der Welten.

Frieden und Segensgruß sei über Muhammad, der aus Barmherzigkeit den Weltenbewohner entsandt wurde (sas).

Liebe Geschwister im Islam,

bereits in der letzten Woche hörten wir Auszüge aus dem Leben von Abu Bakr, einem herausragenden Gefährten unseres Propheten Muhamed (S). Menschen die durch den Quran und der Schule des Propheten (S) zu leuchtenden Vorbilder für die Menschheit geworden sind – deren Namen bis zum Ende dieser Welt ehrfürchtig Erwähnung finden.

Einst bestieg der Prophet (s) einen Berg in Uhud mit Abu Bakr, Omar und Uthman r.a., und der Berg erzitterte unter einem plötzlich aufkommendem Erdbeben. Daraufhin sprach der Prophet (S) zum Berg:

Sei still Berg! Auf dir schreitet ein Prophet, ein Wahrhaftiger und zwei Märtyrer.“

Und der Berg gehorchte, nie wandelten edlere Menschen über ihn.

Heute möchten wir uns an einige der Charaktereigenschaften von dem großen Gefährten Omar ibn al-Khattab erinnern, einem der größten und gerechtesten Anführer den die Menschheit kannte, der Prophet (S) sagte über ihn:

Würde es einen Propheten nach mir geben, würde Omar dieser Mann sein, denn niemand vermag derart gerecht zu sein wie er.”

Und in einer anderen Überlieferung heißt es:

Wahrlich, es gab schon vor euch Menschen unter den Kindern Israels, zu denen gesprochen wurde, ohne dass sie Propheten waren. Wenn sich einer von diesen in meiner Umma befindet, dann ist es Omar.“

Omar zeichnete sich einerseits durch seinen tiefen und demütigen Glauben aus, andererseits war er eine bemerkenswerte Persönlichkeit – der stets unbeirrt der Wahrheit, Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit folgte. Einen besonderen Charakter hatte er bereits bevor er den Islam annahm – durch den Islam aber veredelte er seinen Charakter und fand seinen Weg in die islamischen Geschichtsbücher. Er wachte nachts, damit die Menschen schlafen konnten – und er hungerte, damit er den Menschen zu essen geben konnte. Er war so standhaft in seinem rechten Weg, dass der Prophet (S) über ihn sagte:

(…) Sohn des Khattab, bei Dem, in dessen Hand meine Seele ist, wenn Scheitan dich den einen Weg gehen sähe, dann würde er selbst den anderen nehmen“.

An anderer Stelle lobte der Prophet (s) sowohl den Glauben als auch das Wissen von Omar (r.a.). Und der Prophet (S) prophezeite Omar (r.a.) dass er ein Bewohner des Paradieses sein wird – in einem Hadith berichtet der Prophet(S), dass er sich im Traum im Paradies gesehen hat, er machte die Gebetswaschung in der Nähe eines Schlosses aus dem eine Frau heraustrat – er fragte sie, wem gehört dieses Schloss? Und die Frau antwortete: es gehört Omar. Der Prophet (S) sagte, ich erinnerte mich der Eifersucht von Omar und verließ diesen Ort hastig. Als Omar dies hörte, sagte er weinend – O Prophet, wie kann ich dir gegenüber eifersüchtig werden?

Omar hatte ein bemerkenswertes Verantwortungsgefühl – auch als er das Khalifat übernahm, wusste er dass diese Aufgabe eine Bürde ist und keine Bereicherung, eine Versuchung der man mit Demut entgegentreten muss. Er sagte einst, wenn ein Tier zu Tode stürzen sollte, würde ich mich sorgen, dass Allah Omar fragt, warum du diesem Tier keinen Pfad hast errichten lassen auf dem es sicher gehen kann.

Als er das Khalifat übernahm, sprach er zu seinem Volk:

Gehorcht mir solange ihr seht, dass ich Allah in euren Rechten gehorche. Wenn ich Ihm gegenüber ungehorsam bin – so dürft ihr mir kein Gehorsam erbringen. Ein Mann antwortete: O Amir al Mouminin, Bei dem der Mohammed mit der Wahrheit entsandt hat, wenn wir in dir Fehler sehen, werden wir diese zu Not auch mit unseren Schwertern verbessern. Da lächelte Omar und sagte: nichts Gutes wäre in euch, wenn ihr das nicht gesagt hättet. Und nichts Gutes wäre in mir, wenn ich diese Worte nicht zulassen würden.

Über Omar wird berichtet, als er bei einem Sterbenden war, hatte er unmittelbar nach dessen Versterben das Licht ausgemacht, die Anwesenden fragten ihn verwundert: willst du uns nun im Dunkeln lassen? Omar sagte: dieses Öl, welches wir für das Licht benutzen ist nun Eigentum der Waisenkinder – wollt ihr, dass wir deren Erbe zu Unrecht verbrauchen?

Omar zeichnete sich durch seine Beharrlichkeit aus, der Wahrheit zu folgen – gerecht zu handeln, Allahs Gebote und Verbote einzuhalten. Er war ein Herrscher, der mit besten Wissen und Gewissen all seine Kraft für das Wohlergehen seines Volkes einsetzte, ohne in seinem Inneren Hochmut oder Selbstgefälligkeit aufkommen zu lassen und erzog sein Ego mit Demut. Er sagte einst zu seinen Gefährten – wenn ich wollen würde, hätte ich die besten Gewänder und die schönsten Häuser – doch ziehe ich diese Kostbarkeiten im Jenseits vor. 

Von Messerstichen tödlich verletzt sagte Omar vor seinem Tode: Wehe dem Omar, wenn der Gott Omars ihm nicht mit Vergebung und Barmherzigkeit entgegentritt; dies sagend, fing er an zu weinen.

Da sagte einer der Gefährten: ich hörte wie der Prophet sagte: der erste der sein Buch in seiner Rechten nimmt, wird Omar sein. Auch Omar war anwesend, als der Prophet dies sagte – aber der schwere Moment des Todes, ließ es ihn vergessen. Als Omar diese Worte hörte, beruhigte er sich, und bat Abu Musa diese Worte zu wiederholen – dann sagte er: Und Ich bezeuge das es keinen Gott außer Allah gibt und der Prophet sein Gesandter ist – und  verstarb mit diesen Worten auf den Lippen.

Möge sich Allah Omar erbarmen!

Liebe Geschwister im Islam – wo wäre der Stellenwert der islamischen Umah heute, wenn wir Anführer wie Omar hätten – wenn Allah uns solch einen Khalifen schenken würde, der die Muslime vereint und mit Gottesfurcht und Gerechtigkeit führen würde, müssten wir nicht hilflos zusehen, wie unsere Geschwister, unsere Kinder, Mütter und Väter tagtäglich getötet, gefoltert und gedemütigt werden.

O Allah – einige das Wort der Muslime – schenke uns einen Führer der uns vereint und uns in Deinem Namen führt, Amin.