Freiheit

Aufruf zur Kommunalwahl am Sonntag, 6. März 2016

“Jeder, dem dieses Wahlrecht zusteht, muss wissen, dass es Millionen von Menschen weltweit gibt, die ihr Leben für ein solches Mitbestimmungsrecht opfern müssen oder geopfert haben. Wie viele von uns hätten eine solche weitgehend faire Chance in ihren Heimatländern gehabt, um politisch mitreden zu dürfen. Das Wählen ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung von Gerechtigkeit.
Die Frage nach der Wahl betrifft auf jeden Fall die gesamte Situation der Muslime in Deutschland.

Es gibt leider Wahlprogramme bei manchen Parteien, die auf Fremden- und Islamfeindlichkeit aufgebaut sind.

Die rechtspopulistische AfD würde 12 Prozent der Wälerstimmen erreichen und wäre damit auf einen Schlag drittstärkste Kraft im Parlament, wie Bürgerbefragung ergeben haben.

Trotz der kritischen Situation der Muslime hier in Deutschland, fragen sich manche Muslime immer noch ob es halal ist wählen zu gehen.

Ich sage, die Wahlbeteiligung ist nicht nur erlaubt sie ist eine islamische Pflicht.

Und egal wie die Stimmung gegenüber dem Islam ist, wir müssen lernen, uns bei allen Vor- und Nachteilen der Parteien, stets für Gerechtigkeit und sozialen Frieden einzusetzen.

Der Grund warum wir uns an Wahlen beteiligen müssen, ist nicht dass wir immer 100% ig mit bestimmten Parteien oder Programmen zufrieden sind, sondern weil wir auch Fremdenfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit und Rassismus durch unsre Stimmen bekämpfen wollen.

Wir machen uns keine Illusionen darüber, dass bei Sieg oder Niederlage einer bestimmten Partei, die Situation der Muslime in diesem Land über Nacht besser wird. Es geht aber um die politische Teilnahme. Es geht darum, zu zeigen, dass wir hier als Mitbürger mitbestimmen wollen und können. Es geht um die Präsenz der muslimischen Gemeinde insgesamt in der Gesellschaft. Die Menschen um uns herum möchten uns als politisch aktive Menschen erleben und dadurch wissen, ob wir auch mit ihnen die Sorgen und Interessen dieses Landes tragen oder nicht. Aufgrund der hohen Zahl von Einbürgerungen können in diesem Jahr so viele Muslime wie noch nie zuvor wählen. Wir haben sicherlich Mitverantwortung für diese Gesellschaft, für den sozialen Frieden und nicht zuletzt auch für die Integrationspolitik, die uns, unsere Familien und vor allem unsere Kinder und Jugendliche betrifft. Dieser Verantwortung müssen wir nachkommen. Wir können nicht nur mit vielen Forderungen auftreten. Wir müssen auch unsere Pflichten als Bürger erfüllen. Es kann nicht unser wahres Ziel bei der Einbürgerung sein, dass wir uns nur die bürokratischen Vorteile holen. Das ist sicherlich nicht korrekt!

Viele wahlberechtigte Muslime sind skeptisch und fragen sich, ob sie überhaupt etwas ändern oder das Wahlergebnis beeinflussen können? Sicher „ja“! besonders in der lokalen und kommunalen Politik in unserer Nähe. Wir wissen zwar, dass leider keine einzige Partei über ein Integrationskonzept von Islam und Muslimen wie wir es uns vorstellen verfügt, aber man muss ja zuerst durch aktive Wahlbeteiligung dafür sorgen, dass unsere Stimmen überhaupt zur Kenntnis genommen werden. Wir müssen das politische System hier begreifen, damit wir lernen, wie wir sinnvoll unsere Wahlstimmen einsetzen können. Das sind Erfahrungen, die die Muslime machen müssen, damit sie hier politisch ein Gewicht bilden können. Wer Rechte und Akzeptanz für sich einfordert, muss sich verantwortungsbewusst verhalten und öffentlich zeigen, dass es ihm wichtig ist, dass es den Menschen in diesem Land und in dieser Gesellschaft besser geht. Egal kann das alles uns sicherlich nicht sein!

Die deutsche Verfassung gewährt allen Bürgern Rechte, die wir als Mitbürger erst mal kennenlernen, respektieren und in Anspruch nehmen müssen. Die Teilnahme an Wahlen ist ein solches Recht! Wenn wir es ignorieren, dann dürfen wir uns auch nicht über negative Entwicklungen beklagen. Es geht um die langfristige Perspektive und nicht nur um diese konkrete Wahl!

Es ist auch für uns Muslime eine echte Chance, gemeinsame Ziele zu setzen und die Einheit unter uns zu realisieren.

Konkrete Wahlempfehlungen können und wollen wir an dieser Stelle nicht geben. Die Geschwister haben sich sicherlich bei verschiedenen Gelegenheiten über die Wahlprogramme der Parteien informiert und sie sollten sich untereinander aufklären. Letztendlich ist das eine persönliche Entscheidung und muss auch so bleiben. Es ist lediglich wichtig, sich überhaupt über die Interessen der Muslime zu informieren, so dass dies eine Rolle bei der Wahlentscheidung spielt.

Liebe wahlberechtigte Geschwister im Islam,

Geht bitte auf jeden Fall zur Wahl und stimmt mit.

Im Sinne des Islam werden wir nach dieser Gabe gefragt!

Wir hoffen und vertrauen auf die Rechtleitung Allahs ta3ala für alle.”

– Sheikh Mobarak

Weitere Informationen zu den Wahlen gibt es auf Rüsselsheim.de und bei den jeweiligen Parteien.

Freie Übersetzung der Freitagspredigt: Kredit und Bürde

Alles Lob gebührt Allah, dem Herren der Welten. 

Ihn bitten wir um Vergebung, und zu Ihm kehren wir ein. Wir bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Ihm, dem Einen. Und wir bezeugen, dass Muhammad (ﷺ) Sein Diener, Sein Gesandter ist.

Liebe Geschwister im Islam,

es kann vorkommen, dass man nicht über die nötigen Mittel verfügt, um sich mit bestimmten oder notwendigen Gegenständen auszustatten, so dass man sich Geld leihen bzw. einen Kredit nehmen muss. Dieser Vorgang ist allerdings eine empfindliche Sache und muss mit großer Vorsicht bedacht werden.

Der Kreditgeber wird unserer islamischen Auffassung nach motiviert und aufgefordert, sich möglichst nachsichtig und großzügig dem Kreditnehmer  gegenüber zu zeigen. Demzufolge lässt eine Überlieferung unseres Propheten (ﷺ) in etwa folgendes verlauten:

Vor eurer Zeit wurde ein wohlhabender Mann zur Rechenschaft gezogen. An guten Taten hatte er nichts vorzuweisen, außer dass er sich unter die Menschen begab, und den Angestellten auftrug, seinen Schuldigern den Kredit zu erlassen. Darauf gebot Allah, diesem Mann das Fehlen von guten Taten zu verzeihen.“

So wie Allah Güte und Nachsicht im Umgang mit Leihgaben gebietet, wird auch der Schuldner eindringlich gewarnt, nachlässig mit seinen Schulden umzugehen. Sobald wieder Zahlungsfähigkeit eintritt, müssen die geliehenen Beträge zurück erstattet werden. Unter diesen Umständen zählt schon das Hinauszögern und Vertrösten zu den großen und unentschuldbaren Sünden.

Folgende Punkte sollten uns stets gegenwärtig bleiben und für das Thema „Kreditnahme“ sensibilisieren:

Der Gesandte Muhammad (ﷺ) verweigerte das Totengebet für einen Menschen, der verschuldet aus dem Leben schied. Er sprach:

Was hilft das Gebet einem Menschen, dessen Seele  der Aufstieg in den Himmel verwehrt bleibt? Das Gebet wird ihm erst nützen, wenn sich jemand bereit erklärt, seine Schulden für ihn zu begleichen.”

Sich  Geld im Bewusstsein zu leihen, dass man dieses nicht zurückgeben wird, kommt einem Diebstahl gleich. Auch hier gilt ein Ausspruch unseres Propheten (ﷺ) in sinngemäßer Wiedergabe:

Absichtlich ein Brautgeld zu versprechen um es nicht zu halten, kommt dem Ehebruch gleich. Und wer Geld leiht und nicht vorhat, es zurück zu geben, ist ein Dieb.“

Andererseits gilt für denjenigen, der die feste Absicht hegt, seine Schulden zu begleichen, dass Allah ihn darin unterstützen wird, seine Schuld zu begleichen.

Allahs Barmherzigkeit und Güte ist unendlich, und Er gewährt die Vergebung aller Sünden. Doch hiervon ausgenommen sind nicht getilgte Schulden. Auch hier sagte der Prophet:

Dem Mätrtyrer wird alles bis auf seine Schulden vergeben.”

Und:

Die Seele des Gläubigen hängt solange an seinen Schulden, bis diese zurück erstattet werden.”

An einer anderen Stelle wird überliefert, dass Muhammad (ﷺ) Zuflucht bei Allah vor der Ungläubigkeit und der Schuld ersuchte. Daraufhin wurde er gefragt, ob denn nicht erstattete Schulden dem Unglauben gleich kämen? Muhammad bejahte.

Über den Nachlass eines Menschen dürfen die Erben erst bestimmen, wenn dessen Schulden daraus beglichen sind, auch wenn das Testament etwas anderes verfügt.

Und letztendlich darf nicht unterschätzt werden, dass Schulden tagsüber Schande und des Nachts Kopfzerbrechen bedeuten. Die Folge sind ein belasteter Geit und eine gefangene Seele. Laut dem Propheten (ﷺ) gilt:

Die Ehre des Gläubigen liegt in seinem nächtlichen Gebet und sein Stolz in seiner Unabhängigkeit.“

Erhaben bist Du, ya Allah, und der Lob ist Dein!

Wir bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Dir allein.

„Unser Herr, bürde uns nichts auf, wozu wir keine Kraft haben. Verzeihe uns, vergib uns und erbarme Dich unser! Du bist unser Schutzherr“.

Amin

Sonntag, 22. September: Bundestags- und Hessische Landtagswahlen

Wir möchten daran erinnern, dass diesen Sonntag, 22. September 2013 die Wahl für den Deutschen Bundestag und die Wahl für den Hessischen Landtag stattfindet.

Denkt daran den Personalausweis mitzunehmen und zwischen 8 und 18 Uhr eure Stimmen abzugeben.
Der nächste Wahlraum ist im Immanuel-Kant-Gymnasium, Evreuxring 25, 65428 Rüsselsheim.

Die postalische Wahlbenachrichtigung ist zwar nicht zwingend mitzubringen, jedoch vereinfacht dieses Schreiben die Stimmenabgabe, da dort bereits relevante Daten vermerkt sind.

NEIN zum Militärputsch in Ägypten: PROTESTZUG – Samstag, 14. September 2013 12 Uhr Frankfurt

NEIN zum Militärputsch in Ägypten: PROTESTZUG
Unsere Moscheegemeinde nimmt inshaAllah an diesem friedlichen Protestzug teil und wir bitten um zahlreiches Erscheinen.
Auch suchen wir dafür noch weitere freiwillige Ordner, die dafür sorgen dass alles korrekt abläuft.
Wer sich dafür bereit erklären möchte, kann einfach eine kurze Nachricht mit seinem Namen und seiner Handynummer an
info@othman-moschee.de
senden oder sich in der Moschee an Bruder Hassan Khadiri aus dem Vorstand wenden.

Alte Oper zum Konsulat

Vorstellung: Deutsch-Syrischer Verein

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Freie Übersetzung der Freitagspredigt: Die Leiden Syriens und der islamischen Welt

Bismillah ir-Rahman ir-Rahim

Alle Herrlichkeit und alles Lob gebührt Allah dem Herrn der Welten, dem Besitzer von Kraft und Stärke. Demjenigen, der die Unterdrückten zum Sieg führen und die Bittgebete der Bedürftigen erhören wird. Der die Hilfebittenden erhört, der die Sorgen und den Kummer vertreibt.

Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen.

Und der Friedens- und Segensgruß über den, der aus Barmherzigkeit den Weltenbewohnern entsandt wurde, unser geliebter Prophet Muhamed(S) 

Liebe Geschwister im Islam,

an jedem Morgen der aufgeht begleiten uns die Leiden und Schmerzen Syriens. Die Minarette Damaskus klagen über all das Blutvergießen, über all die Toten, Witwen und Waisen des Landes. Über die Verwundeten, Vertriebenen und über die Mittellosen.

Liebe Gläubige,

seit zwei Jahren wird das Blut des syrischen Volks durch die eigene Regierung vergossen – alleine aus dem verzweifelten und skrupellosen Versuch heraus, an der Macht festzuhalten. Das Volk ging Monate auf die Straße ohne auch nur einen Stein zu werfen, sie wollten ihre Würde und ihre Freiheit erhalten, doch wurden sie tagtäglich von dem Regime abgeschlachtet.

Hier einige Fakten, die zeigen mit welcher rücksichtslosen Brutalität die syrische Regierung gegen sein eigenes Volk vorgeht:

  • Die Zahl der Opfer beträgt mittlerweile 65.000 Menschen  (Anmerkung: andere Zahlen sagen  80.000 Opfer!!)
  • 4.349 Kinder
  • 3.567 Frauen
  • 7.014 Soldaten
  • 1.455 Menschen die unter Folter gestorben sind
  • Über 60.000 vermisste Personen
  • Über 140.000 Menschen sind von der syrischen Regierung eingesperrt
  • 137.000 Verwundete – hiervon viele, welche ihr Leben lang behindert oder gelähmt bleiben
  • Und über 714.000 syrische Flüchtlinge seit Beginn der Aufstände (Andere Zahlen sagen es seien 1,2 Millionen Flüchtlinge)

Und dies alles geschieht unter den Augen der Weltöffentlichkeit. Tagtäglich sehen wir schockierende und entsetzliche Bilder, doch die gesamte Welt – auch die islamische – sieht tatenlos zu. Und das syrische Volk leidet tagtäglich. Keine Art der Demütigung, Unterdrückung  oder Grausamkeit hat das Regime ausgelassen, um sein Volk und seinen Willen zu brechen. Wir haben auf Videos entsetzliche Taten gegen das syrische Volk gesehen, Dinge, die sich ein normaler Mensch gar nicht vorstellen kann. Gefolterte Kinder, vergewaltigte Frauen, aufgehängte oder lebendig begrabene Männer – Abscheulichkeiten die mit einer Eiseskälte und Gleichgültigkeit durchgeführt wurden.

Die alles und die Welt sieht tatenlos zu – keiner hört die Leiden und die Stimmen der Opfer. Einzig und alleine erhört sie der Allerbarmer der Nahe ist. Erhören wird sie Allah, der Wächter, der Allmächtige und Gewaltige, der Lebendige der Nicht-Stirbt.

Und meine ja nicht, Allah sei unachtsam dessen, was die Ungerechten tun. Er stellt sie nur zurück bis zu einem Tag, an dem die Blicke starr werden“

– heißt es in Surat Ibrahim.

Liebe Gläubige,

Allah der Erhabene prüft die Standhaftigkeit Seiner Diener im Diesseits. Dies lehrt uns Allah unter anderem in Surat Al Mulk:

Der den Tod und das Leben erschaffen hat, damit Er euch prüfe, wer von euch die besten Taten begeht. Und Er ist der Allmächtige und Allvergebende.“

Und die Geschehnisse in Syrien sind nicht nur eine Prüfung für die dort lebenden Syrier. Nein, jeder gläubige Muslim, der ein wenig Verantwortung im Herzen für die islamische Gemeinschaft verspürt, leidet unter den Vorkommnissen in Syrien. Und jeder Muslim wird von Allah gefragt werden, was hast DU für deine unterdrückten Geschwister getan? Was hast DU gefühlt? Hast DU überhaupt Anteil genommen? Hat es dich überhaupt interessiert? ´

Liebe Geschwister – unser Glaube verlangt von uns, dass wir Anteil an dem Leid unserer Geschwister nehmen. Wir sind dazu verpflichtet, unseren unterdrückten Geschwistern beizustehen. Und um eine Änderung herbeizurufen, müssen wir einige Schritte beachten:

1. Schritt: Unsere Einstellung.

Wir müssen unsere Einstellung über die Geschehnisse in Syrien überdenken. Denn das was in Syrien geschieht, geht nicht nur die Syrer etwas an – vielmehr geht es jeden Muslim etwas an – sogar, jedem Menschen der die Gerechtigkeit und Menschlichkeit achtet. Jeder Muslim muss sich klar machen, dass die Angelegenheit Syriens auch seine Angelegenheit ist. Und dazu gehört auch, dass wir über folgenden Vers nachsinnen und diesen verinnerlichen:

Allah ändert nicht den Zustand eines Volkes, bis sie das ändern, was in ihnen selbst ist.“

2. Schritt: Die finanzielle Unterstützung!

Spende Geld in Namen Allahs damit es die Hilfsbedürftigen im Landesinneren und die Flüchtlinge erreicht. An vielen Stellen empfiehlt uns der Islam, für uns selber zu spenden, so auch in den folgenden Versen:

Rückt aus, leicht oder schwer, und müht euch mit eurem Besitz und eurer eigenen Person auf Allahs Weg ab. Das ist besser für euch, wenn ihr (es) nur wisst.“

…und…

… gebt aus von dem, worüber Er euch zu Statthaltern eingesetzt hat“

Mit dem Einsatz eures Geldes gebt ihr offenkundig zu verstehen, wie wichtig euch diese Angelegenheit ist!

3. Schritt: Anteilnahme!

Wir müssen unseren Geschwistern in Syrien zu verstehen geben, dass sie von uns – und wir von ihnen sind. Das über eine Milliarde muslimischer Herzen mit ihnen sind – wie es uns der Hadith lehrt: „Der Gläubige ist seinem Bruder wie ein Mauerwerk, der eine stützt den anderen“. Es bekümmert und schmerzt unsere Herzen zu sehen, wie Al-Sham (also Syrien) zerstört und ihre Bevölkerung abgeschlachtet wird.

Dazu gehört auch, dass wir den Gruppen und Organisationen beistehen, die sich zusammengetan haben um dem syrischen Volk zu helfen. Ebenso müssen wir uns im die  medizinische Unterstützung kümmern.

Auch gehört dazu, dass wir zu den Treffen und Demonstrationen gehen – so  wird unter anderem wird in Mainz ein Vortrag mit Scheich Nabulsi stattfinden.

4. Schritt: Gewissheit!

Der Islam lehrt uns, dass wir nicht an den Sieg Allahs zweifeln dürfen – vielmehr müssen wir uns über den Sieg gewiss sein. Und diese Hoffnung sollten wir unseren verzweifelten Geschwistern vermitteln. Allah der Allmächtige sagt in Surat Al Rum: „und es war für Uns eine Pflicht, den Gläubigen zu helfen.“  Und es heißt: „Der Sieg kommt ja nur von Allah. Gewiß, Allah ist Allmächtig und Allweise.“

Keiner von uns sollte an dem Versprechen Allahs Zweifeln, doch darf auch keiner ungeduldig oder voreilig werden, denn wann Allahs Sieg eintreffen wird, das weiß einzig Allah. In Sura Al Baqarah heißt es:

Oder meint ihr etwa, daß ihr in den Paradiesgarten eingehen werdet, noch bevor Gleiches über euch gekommen ist, wie über diejenigen, die vor euch dahingegangen sind? Not und Leid widerfuhr ihnen, und sie wurden erschüttert, bis daß der Gesandte und diejenigen, die mit ihm glaubten, sagten: “Wann kommt Allahs Sieg?” Aber wahrlich, Allahs Sieg ist nahe.”

Die zunehmende Brutalität mit dem das Regime vorgeht zeigt, dass der Sieg inschaAllah nahe sein wird.

5. Schritt: Aufrichtiges Bittgebet!

Die vielen aufrichtigen Niederwerfungen bei Nacht und die Bittgebete mit tränendem Auge sind nicht ungehört. Allah sagt im Quran:

Sag: Mein Herr kümmerte Sich nicht um euch, wenn nicht euer Bittgebet (zu Ihm) wäre“

und in Surat al An3am heißt es:

Wenn sie doch nur, als Unsere Gewalt über sie kam, unterwürfig gefleht hätten! Aber ihre Herzen verhärteten sich, und der Satan schmückte ihnen aus, was sie zu tun pflegten.“

Und der Prophet (S) sagte in einem Hadith:

Die beste Dienerschaft ist das Bittgebet“.

Liebe Geschwister,

so aussichtslos und verzweifelt die Lage auch aussehen mag, wie überheblich und skrupellos sich das Regime und seine Verbündeten auch präsentieren mögen, in unseren Herzen besteht kein Zweifel darüber, dass Allahs Sieg kommen wird. Kein Bluttropfen, keine Träne, kein Weinen und kein Leid wird von Allah vergessen werden – wehe dann dem Unterdrücker!

O Allah, bringe unseren unterdrückten, gedemütigten und vertriebenen Geschwistern den raschen und vollständigen Sieg.

O Allah, erkenne ihre Gefallenen als Märtyrer an. Heile ihre Verwundeten. Stehe ihren Witwen und Waisen bei. Heile die Wunden ihrer Herzen und stärke sie im Diesseits.

IVAD-Event: EGYPT FOR FREEDOM 10. April

Ankündigung: IVAD präsentiert am 10. April 2011 von 15 – 17 Uhr in der Othman Ibn-Affan Moschee, Kobaltstraße 13, 65428 Rüsselsheim:

Egypt for Freedom - Khaled El-Bakry

EGYPT FOR FREEDOM – Ich war dabei! – Ein Erfahrungsbericht von Khaled El-Bakry.

Khaled El-Bakry