Die Besonderheiten des Monats Schaban


Im Namen Allahs des Allerbarmers, des Allbarmherzigen, 

alles Lob gebührt Allah, dem Herren der Welten.

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Wahrlich, Allah gebietet, gerecht (zu handeln), uneigennützig Gutes zu tun und freigebig gegenüber den Verwandten zu sein; und Er verbietet, was schändlich und abscheulich und gewalttätig ist. Er ermahnt euch; vielleicht werdet ihr die Ermahnung annehmen.” [16:90]

Liebe Geschwister,

wir befinden uns derzeit im Monat Schaban und schon bald erreicht uns der Fastenmonat Ramadan. Darauf sollten wir uns vorbereiten, um inschallah noch mehr Nutzen aus dieser gesegneten Zeit zu ziehen.

So ist doch die Vorbereitung auf eine Ibada, ebenfalls eine Ibada.

Im edlen Koran, in Surat Al-Imran, Vers 133, heißt es dazu in der ungefähren Übersetzung:

Und beeilt euch um Vergebung von eurem Herrn und (um) einen (Paradies)garten, dessen Breite (wie) die Himmel und die Erde ist. Er ist für die Gottesfürchtigen bereitet,“

Zu den Besonderheiten des Monats Schaban gehört, dass die Taten der Geschöpfe Allahs in diesem Monat dem Allerhabenen präsentiert werden. Auch pflegte der Gesandte Allahs Muhammad (ﷺ) in diesem Monat öfter zu fasten. Auf Frage zum Monat Schwab sagte er weiterhin in sinngemäßer Übersetzung, dass viele Gläubige diesen Monat zwischen Rajab und Ramadan nicht genügend Beachtung schenken, obwohl dies ein besonderer Monat und die Taten der Gläubigen darin Allah vorgebracht werden und er möchte, dass er am Fasten ist, wenn seine Taten dem Schöpfer vorgebracht werden.

Der Prophet (ﷺ) sagte dazu in ungefährer Übersetzung:

Die Taten eines jeden werden montags und und donnerstags Allah vorgetragen und ich bevorzuge zu fasten, wenn meine Taten vorgetragen werden.”

Unsere Taten werden Allah übrigens zu drei verschiedenen Zeiten präsentiert. Zum einen täglich während der Fajr und Asr-Gebete, dann wöchentlich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und dann noch jährlich im Monat Schaban.

Aber wie können wir uns bestens auf Ramadan vorbereiten?

Zunächst wir unsere unsere Pflichtgebete zeitig vollziehen und viele freiwillige Ibadat verrichten. Darüberhinaus sollten wir uns selbst der Rechenschaft unterziehen und die Rechte der unserer Mitmenschen wahren.

Auch sollten wir unsere Taqwa stärken und uns in Selbstbeherrschung üben, was sich am besten durch Fasten erreichen lässt.

So heißt es dazu im edlen Koran, in Surat Al-Baqara, Vers 183, in der ungefähren Übersetzung:

O die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch das Fasten, so wie es denjenigen vor euch vorgeschrieben war, auf dass ihr gottesfürchtig werden möget.“

Auch sollten wir im Ramadan regelmäßig den edlen Koran rezitieren und vermehrt Spenden. Denn wer einem Fastenden einen Iftar spendet, erhält den gleichen Lohn bei Allah wie der Fastende, ohne dass sich die Belohnung des Fastenden schmälert.

Im Vergleich zum restlichen Jahr, war der Gesandte Allahs besonders im Ramadan noch spendabler.

Diesem Vorbild sollten wir alle folgen.

Möge Allah der Allgnädige uns und all unsere Mitmenschen vor allem Übel beschützen.

Amin. Amin wa-lhamdu-li-llahi-rabbi-l´alamin.

Dies ist die sinngemäße Übersetzung zu folgender arabischsprachiger Predigt auf YouTube:


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