Ramadan sinnvoll nutzen, bevor er vorbei ist

Im Namen Allahs des Allerbarmers, des Allbarmherzigen, 

Liebe Geschwister im Islam,

Manche unter uns mögen sagen, dass noch viele Tage vom Ramadan übrig sind und wir darin noch viele gute Taten und Ibadat verrichten können.

Unsere Predigt richtet sich jedoch an diejenigen, die offenbar die Ankunft des heiligen Monats noch nicht in seiner Gänze begriffen haben und sich damit schwer tun, in den ersten Tagen des Ramadans die Nachtgebete zu verrichten und Ausreden suchen wie zum Beispiel, dass das Fasten anstrengend sei oder sie zu müden seien.

In einem überlieferten Hadith wird berichtet, dass der Gesandte Allahs (ﷺ) dreimalig „Amin“ sagte, während er die Minbar, also die Gebetskanzel bestieg, woraufhin ihn die Gefährten verwundert fragten, was er damit auf sich habe.

  • Der Gesandte Allahs (ﷺ) erwiderte daraufhin sinngemäß, dass beim Besteigen der ersten Stufe der Engel Jibriel zu ihm kam und ihm sagte, dass derjenige verloren habe, der Ramadan zwar erlebt, aber dem am Ende des Monats nicht seine Sünden wurden, woraufhin Muhammad (ﷺ) erstmals „Amin“ antwortete.
  • Bei der nächste Stufe sagte ihm Jibril, dass derjenigen verloren hat, dessen Eltern oder dessen Elternteil miterlebt, aber nicht durch ihr Wohlwollen ins Paradies kommt, woraufhin Muhammad (ﷺ) zum zweiten mal „Amin“ antwortete.
  • Und bei der letzten Stufe sagte Jibriel, dass derjenigen verloren habe, der die Erwähnung des Gesandten Allahs (ﷺ) hört, aber nicht ﷺ  erwidert, woraufhin Muhammad (ﷺ) zum dritten mal „Amin“ antwortete.

So geht es uns in dieser Predigt um die Gruppe von Gläubigen, bei denen der Ramadan noch keine positive Veränderung bewirken konnten, die weder Koran gelesen haben, noch Almosen an die Armen gegeben hat noch die Nachtgebetet verrichten.

Liebe Geschwister,

Ramadan ist der Monat der guten Gelegenheiten. Diese müssen wir wahrnehmen. Dies kann niemand anders stellvertretend für einen tun.

Vergleichbar mit all den Menschen in diesem Land, die ihren Beitrag leisten, um die Corona-Epidemie einzudämmen und unsere Gesundheit zu schützen. Dafür gebührt ihnen unser Dank und unser Respekt.

So wie wir darauf hoffen, dass ein Impfstoff entwickelt wird, um ums alle zu schützen, hoffen wir auch darauf, dass der edle Koran als Heilung für unsere Seelen erkennt wird und allen Menschen zu Gute kommt, so wie es auch die Erkenntnis von gläubigen Wissenschaftlern schon seit jeher tun, wie zum Beispiel

Unser Handel sollte sich aus tiefsten Glauben ableiten lassen, um allen Menschen Gutes zu tun, so wie es gläubige Wissenschaftler vor uns getan haben, Wie Abu r-Raihan Muhammad ibn Ahmad al-Biruni , der eine Formel entwickelte mit der man den Umfang der Erde berechnen konnte.

Aber auch zahlreiche andere muslimische Wissenschaftler haben die Sterne erforscht und in Gruppen aufgeteilt und mit ihren Errungenschaften die Welt verändert.

Wir fordern daher alle muslimischen Wissenschaftler, Forscher und Erfinder auf zum Wohle aller Menschen auf dieser Welt ihre Bemühungen zu vereinen, um einen Impfstoff gegen den Coronavirus zu entwickeln.

Möge Allah den Einsatz aller beteiligten Kräfte segnen und reichlich belohnen, wie zum Beispiel Ärzte, Krankenpfleger, Sanitäter, Polizisten und freiwillige Helfern, die versuchen das das Leid der Menschen zu lindern und Neuinfektionen eindämmen wollen.

Möge Allah sie alle beschützen, Amin!

Dies ist eine sinngemäß zusammengefasste Übersetzung von dieser Videobotschaft unseres Imams auf YouTube:

Bei Interesse könnt ihr gerne unseren offiziellen YouTube-Kanal abonnieren und die Glocke aktivieren, um keine Videos unserer Moschee zu verpassen.