Namensgebung

Allah gehört die Herrschaft der Himmel und der Erde. Er erschafft, was Er will. Er schenkt, wem Er will, (nur) weibliche, und Er schenkt, wem Er will, (nur) männliche (Nachkommen). Oder (Er schenkt) beides zusammen, männliche und weibliche (Nachkommen). Und Er macht, wen Er will, unfruchtbar. Gewiß, Er ist Allwissend und Allmächtig. Sūra 42 Vers 49-50 /  Aš-Šūrā – Die Beratung

 

Liebe Geschwister,

die Namensgebung im Islam ist eine wichtige und schöne Sunna. Der Prophet Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagt:

“Das Recht des Kindes gegenüber seinem Vater ist, dass es einen schönen Namen erhält, dass ihm Allahs Buch (Qur’an) beigebracht wird und das es verheiratet wird, wenn es reif  (erwachsen) ist.”  (Überliefert bei As-Suyuti)

Die Namensgebung wird durch eine ʿAqīqa gefeiert. Das arabische Wort ʿAqīqa leitet sich von dem Verb ʿAqqa ab und bedeutet “spalten” und “schneiden”. Das heißt, dass durch die ʿAqīqa ein Opfertier geschächtet wird. Diese Handlung ist ebenfalls auf unseren Propheten Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) zurückzuführen. ʿAiša überliefert, in der sie sagt: “Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) hat die ʿAqīqa für Al-Ḥassan und Al-Ḥusain am siebten Tag vorgenommen.” (Überliefert bei Ibn Ḥibbān). Die ʿAqīqa muss nicht am siebten Tag vorgenommen werden (Ibn Qayyim Al-Ǧawziyya: Tuḥfat-ul-maudūd bi-aḥkāmi-l-maulūd).

Quelle: Wie man das Neugeborene empfängt von Zouheir Soukah

In diesem Zusammenhang bietet die Othman ibn Affan Moschee die Möglichkeit für Mitglieder, die ʿAqīqa in den Gemeinderäumen gegen einen Unkostenbeitrag abzuhalten.