Gebete

Kein Einlass in die Moschee ohne FFP2- oder OP-Maske!

Liebe Geschwister, wie ihr sicherlich mitbekommen habt, wurde im Kampf gegen Corona bundesweit die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, im Einzelhandel und in Gottesdiensten verschärft. Daher gilt auch bei uns in der Othman Ibn Affan Moschee ab Samstag 23.01.2021 eine FFP2- oder OP-Maskenpflicht. Gewöhnliche Stoffmasken, Alltagsmasken oder sonstige Tücher und Schals sind hingegen nicht mehr zulässig.

Wer keine OP-Maske oder keine FFP2-Maske trägt, darf ab Samstag nicht das Moscheegelände betreten.

Wir bitten um Verständnis, dass diese Regelung bei uns ausnahmslos durchgesetzt wird und den Anweisungen der Ordner ohne Diskussionen Folge zu leisten ist.

Darüberhinaus gelten auch weiterhin alle bisherigen Corona-Schutzmaßnahmen. Sprich der gewohnte Sicherheitsabstand ist einzuhalten, die Kontaktdaten werden erfasst und es wird niemandem Einlass gewährt, der keinen eigenen Gebetsteppich mitbringt. Auch sind die Schuhe in einer mitgebrachten Tüten am Platz zu verstauen.

Ebenfalls möchten wir darauf hinweisen, dass wir das Freitagsgebet auch weiterhin in 2 Gruppen verrichten, um den Besucherstrom aufzuteilen. Die erste Gruppe beginnt pünktlich zu Dhuhr. Die 2. Gruppe um 13:30 Uhr. Mehr dazu hier.

Freitagsgebet auch weiterhin in 2 Gruppen

Wir möchten kurz darauf hinweisen, dass wir die Corona-Schutzmaßnahme mit dem 2. Freitagsgebet, die wir vor den Feiertagen verhängt hatten, vorerst fortsetzen werden, um den Besucherstrom auch weiterhin zu entzerren und das Hygiene-Konzept besser umsetzen zu können. Sollte dies nicht mehr nötig sein, werden wir dies bekanntgeben.

Das erste Freitagsgebet findet dabei wie gewohnt pünktlich zu Dhuhr statt.

Das zweite Freitagsgebet wird inschallah um 13:30 Uhr beginnen. Es kann sein, dass wir die Zeiten in den kommenden Wochen um ein paar Minuten nach hinten verschieben müssen. Bittet beachtet dafür die Ansagen vor Ort.

Wer zeitlich flexibel ist, sollte besser zur 2. Gruppe, um die erste Gruppe zu entlasten!

Ansonsten gelten auch weiterhin alle bisherigen Hygiene-Maßnahmen. Sprich die Maskenpflicht auf dem ganzen Gelände, Sicherheitsabstand, Erfassung der Kontaktdaten, kein Einlass ohne eigenen Gebetsteppich und eine Tüte für die Schuhe.

Auch ist der Zutritt für Personen mit Erkältungssymptomen und Kindern unter 12 Jahren untersagt. Angehörige von Risikogruppen und Ältere über 65 Jahren wird geraten ihre Gebete daheim zu verrichten.

Ferner bitten wir darum, den Anweisungen unserer ehrenamtlichen Helfern ohne Diskussionen folge zu leisten.

Weitere freiwillige Helfer, können uns gerne als Ordner unterstützen. Dafür einfach frühzeitig vor dem Freitagsgebet beim Empfang melden.

Gebetszeiten für Januar 2021

Gebetszeiten2021

Anbei die Gebetszeiten für Januar 2021 in der Othman Ibn Affan Moschee als PDF.

Bitte beachten, dass wir derzeit das Freitagsgebet in 2 Gruppen verrichten. Einmal pünktlich zu Dhuhr und dann erneut um 13:25 Uhr. Mehr dazu hier.

Auch gelten weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, eigener Teppich, Sicherheitsabstand, Erfassung der Kontaktdaten etc.)

Download (PDF, 2.89MB)

Weiterhin besteht auch die Möglichkeit den kompletten Gebetskalender für 2021 kostenlos herunterzuladen.

Neue Corona-Schutzmaßnahme: Freitagsgebet ab sofort in 2 Gruppen

Da erfahrungsgemäß während den Weihnachtsferien mehr Besucher in der Othman Ibn Affan Moschee erwartet werden, bzw. schon jetzt in den Wochen davor die Besucherzahlen deutlich ansteigen und dieses Jahr auch noch zwei gesetzliche Feiertage auf einen Freitag fallen werden, haben wir im Rahmen unseres Hygienekonzepts beschlossen das Freitagsgebet vorübergehend in zwei Gruppen anzubieten. Durch das zusätzliche Freitagsgebet soll der Besucherandrang entzerrt, eine Überbelegung verhindert und eine weitere Einhaltung der Sicherheitsabstände gewährleistet werden.

Die erste Gruppe wird dabei wie gewohnt pünktlich zu Dhuhr mit der Freitagspredigt und dem Gebet beginnen und soll das Moscheegelände anschließend zügig verlassen.

Die zweite Gruppe beginnt um 13:30 Uhr mit der Freitagspredigt und kann wahlweise auch am anschließenden Nachmittagsgebet teilnehmen.

Diese Regelung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft, und gilt daher bereits für das nächste Freitagsgebet am 11. Dezember 2020, für den 18. Dezember 2020, den 25. Dezember 2020 (1. Weihnachtsfeiertag) und den 1. Januar 2021 (Neujahr). Sollte diese Maßnahme danach verlängert werden müssen, werden wir dies online und vor Ort bekannt geben. Wir bitten darum sich insbesondere Anfang Januar über den aktuellen Stand zu informieren!

Damit diese Maßnahme jedoch erfolgreich verläuft, möchten wir unseren regelmäßigen und zeitlich flexiblen Moscheebesuchern ans Herz legen nach Möglichkeit an dem 2. Freitagsgebet um 13:30 Uhr teilzunehmen und den Platz in der 1. Gruppe denjenigen zu überlassen, die nicht auf die 2. Gruppe ausweichen können oder einfach nicht informiert sind. Auch dürfte sich die 2. Freitagspredigt für Nachzügler anbieten, die es ohnehin nicht pünktlich zu Dhuhr in die Moschee schaffen. Wir hoffen damit inschallah die Auslastung auf die zwei Gruppen verteilen zu können und allen einen angenehmen und sicheren Moscheebesuch zu ermöglichen.

Bisherige Corona-Regeln beim Moscheebesuch gelten weiterhin!

  • Wie gewohnt gilt eine Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände inklusive des Parkplatzes der Moschee! Die Maske muss dabei Mund und Nase bedecken!
  • Ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern ist ebenfalls stets einzuhalten! Dafür sind die Markierungen auf den Gebetsplätzen zu beachten!
  • Beim Betreten des Moscheegeländes erfolgt eine Erfassung der Kontaktdaten. Wer bereits eine Namenskarte bekommen hat, kann einfach seine Nummer vorzeigen. Neue Besucher können Zeit bei der Erfassung sparen und ihre Daten (Vor-, und Nachname und Handynummer) auf einem Zettel mitbringen.
  • Auch wird der Einlass nur mit einem mitgebrachten Gebetsteppich gewährt. Die Schuhe werden in einer mitgebrachten Tüten direkt neben dem jeweiligen Gebetsplatz verstaut.
  • Die Waschräume sind weiterhin geschlossen. Die Gebetswaschung ist daher bereits zu Hause zu verrichten.

Ansonsten ist den Anweisungen der ehrenamtlichen Ordner vor Ort zu folgen und sich an die Markierungen und Aushänge zu halten. Gruppenbildungen sind zu unterlassen und das Begrüßen per Handschlag, Umarmung oder gar durch Küsse ist untersagt, damit inschallah auch weiterhin der Moscheebetrieb aufrecht erhalten werden kann.

  • Personen mit Erkältungssymptomen und Kindern unter 12 Jahren ist der Zutritt verboten. Angehörige von Risikogruppen und Ältere über 65 Jahren wird geraten ihre Gebete daheim zu verrichten.

Sollte etwas unklar sein, kann gerne auch eine E-Mail an info@othman-moschee.de gerichtet werden!

Vielen Dank für das Verständnis und die Mithilfe!

Gebetszeiten für Dezember 2020

Anbei die Gebetszeiten für Dezember in der Othman Ibn Affan Moschee als PDF.

Bitte beachten, dass wir inzwischen wieder alle 5 täglichen Gebete und auch das Freitagsgebet (in der Winterzeit pünktlich zu Dhuhr) gemeinsam verrichten. Dabei sind jedoch weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, eigener Teppich, Sicherheitsabstand, Erfassung der Teilnahme etc.) einzuhalten.

Download (PDF, 2.61MB)

Weiterhin besteht auch die Möglichkeit den kompletten Gebetskalender für 2020 kostenlos herunterzuladen. Mehr dazu hier.

Gebetskalender 2020 herunterladen (ca. 10,6 MB)

Gebetszeiten für November 2020

Anbei die Gebetszeiten für November in der Othman Ibn Affan Moschee als PDF.

Bitte beachten, dass wir inzwischen wieder alle 5 täglichen Gebete und auch das Freitagsgebet (in der Winterzeit pünktlich zu Dhuhr) gemeinsam verrichten. Dabei sind jedoch weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, eigener Teppich, Sicherheitsabstand, Erfassung der Teilnahme etc.) einzuhalten.

Download (PDF, 2.55MB)

Weiterhin besteht auch die Möglichkeit den kompletten Gebetskalender für 2020 kostenlos herunterzuladen. Mehr dazu hier.

Gebetskalender 2020 herunterladen (ca. 10,6 MB)

Gebetszeiten für Oktober 2020

Anbei die Gebetszeiten für Oktober in der Othman Ibn Affan Moschee als PDF.

Bitte beachten, dass wir inzwischen wieder alle 5 täglichen Gebete und auch das Freitagsgebet (bis zum Ende der Sommerzeit um 14:45 Uhr und in der Winterzeit pünktlich zu Dhuhr) gemeinsam verrichten. Dabei sind jedoch weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, eigener Teppich, Sicherheitsabstand, Erfassung der Teilnahme etc.) einzuhalten.

Download (PDF, 2.64MB)

Weiterhin besteht auch die Möglichkeit den kompletten Gebetskalender für 2020 kostenlos herunterzuladen. Mehr dazu hier.

Gebetskalender 2020 herunterladen (ca. 10,6 MB)

Gebetszeiten für September 2020

Anbei die Gebetszeiten für September in der Othman Ibn Affan Moschee als PDF.

Bitte beachten, dass wir inzwischen wieder alle 5 täglichen Gebete und auch das Freitagsgebet (um 14:45 Uhr) gemeinsam verrichten. Dabei sind jedoch weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, eigener Teppich, Sicherheitsabstand, Erfassung der Teilnahme etc.) einzuhalten.

Download (PDF, 2.51MB)

Weiterhin besteht auch die Möglichkeit den kompletten Gebetskalender für 2020 kostenlos herunterzuladen. Mehr dazu hier.

Gebetskalender 2020 herunterladen (ca. 10,6 MB)

Gebetszeiten für August 2020

Anbei die Gebetszeiten für August in der Othman Ibn Affan Moschee als PDF.

Bitte beachten, dass wir inzwischen wieder alle 5 täglichen Gebete und auch das Freitagsgebet (um 14:45 Uhr) gemeinsam verrichten. Dabei sind jedoch weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, eigener Teppich, Sicherheitsabstand, Erfassung der Teilnahme etc.) einzuhalten.

Download (PDF, 2.61MB)

Weiterhin besteht auch die Möglichkeit den kompletten Gebetskalender für 2020 kostenlos herunterzuladen. Mehr dazu hier.

Gebetskalender 2020 herunterladen (ca. 10,6 MB)

Ehrenamtliche Hilfe

Im Namen Allahs des Allerbarmers, des Allbarmherzigen, 

Liebe Geschwister im Islam,

Alles Lob gebührt Allah, dem Herren der Welten. 

Ihn bitten wir um Vergebung, und zu Ihm kehren wir ein. Wir bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Ihm, dem Einen. Und wir bezeugen, dass Muhammad (ﷺ) Sein Diener, Sein Gesandter ist.

„Wahrlich, Allah gebietet, gerecht (zu handeln), uneigennützig Gutes zu tun und freigebig gegenüber den Verwandten zu sein; und Er verbietet, was schändlich und abscheulich und gewalttätig ist. Er ermahnt euch; vielleicht werdet ihr die Ermahnung annehmen.”

Liebe Geschwister,

in der heutigen Freitagspredigt wollen wir über ehrenamtliche Hilfe sprechen.

Viele unter uns bemühen sich tagtäglich ihren Mitmenschen selbstlos zu helfen, sie bei Bedarf zu unterstützen und sich ehrenamtlich zu engagieren ohne dafür eine Belohnung vom Geholfen zu erwarten.

Demjenigen der sich zum Wohle seiner Mitmenschen einsetzt sei gesagt, dass Allah der Allerhabene mit demjenigen ist, der seinen Mitmenschen beisteht.

Manch einer würde zwar meinen, dass es Zeitverschwendung sei, so etwas zu tun, aber die Wahrheit ist ist nein, dies ist definitiv keine Zeitverschwendung, sondern ganz im Gegenteil eine gute Tat, die letztlich der Anlass dafür sein kann ins Paradies zu gelangen.

Im edlen Koran in Surat Al-Hadsch, Vers 77 heißt es dazu in der ungefähren Übersetzung:

„O die ihr glaubt, verbeugt euch, werft euch nieder und dient eurem Herrn und tut das Gute, auf dass es euch wohl ergehen möge! “

Und in Surat al-Baqara in Vers 195 heißt es dazu weiterhin:

„Und gebt auf Allahs Weg aus und stürzt euch nicht mit eigener Hand ins Verderben. Und tut Gutes. Allah liebt die Gutes Tuenden.“

Auch ist es ein gutes Zeichen, wenn Allah der Allerhabene Dich häufig dazu verleitet gute Taten zu vollbringen oder dich dafür nutzt, um anderen zu helfen, denn dies bedeutet, dass  dich Allah Ihm näher bringen will und wir alle wissen, welche Belohnung denjenigen erwarten, der Allahs Wohlwollen erlangt.

Liebe Geschwister, gerade in sozialen Einrichtungen wie zum Beispiel Flüchtlingsheimen engagieren sich hier hierzulande viele hilfsbereiten Menschen und auch ältere Menschen, die keine Muslime sind. Sie betreuen Kinder, unterstützen Erwachsende und helfen ihnen die Sprache zu erlernen. Gerade in diesen Bereichen sollten wir uns als Muslime noch mehr anstrengen. So ist doch der Islam ein Glaube des aktiven Handelns und wir haben bei uns keinen Platz für Faulheit oder Passivität. Auch sollten wir keine Ausreden suchen, um anderen nicht helfen zu müssen.

Viel mehr sind Fleiß, Produktivität und Hilfsbereitschaft Tugenden, die im Islam groß geschrieben werden.

Diese Werte sollten wir alle unseren Kindern lehren und auch auch entsprechend vorleben.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Dankbarkeit. Denn wer seinen Mitmenschen nicht für ihre Hilfe dankt, der verhält sich damit auch undankbar gegenüber Allah dem Allerhabenen.

Wir möchten daher an dieser Stelle allen danken, die sich um eine bessere Gesellschaft bemühen und insbesondere denjenigen danken, die uns hier in der Moschee unterstützen und mit Rat und Tat helfen und unseren Mitmenschen stets zur Verfügung stehen.

Wir wissen, dass dies nicht immer einfach ist, aber inschallah ist der Lohn für die Aufopferung bei Allah umso größer.

Möge Allah jeden reichlich für seine selbstlose Hilfe belohnen und alle ehrenamtlichen Helfer auf ihrem Weg bestärken.

Amin!

Ein Jahr ohne Hadsch

Im Namen Allahs des Allerbarmers, des Allbarmherzigen, 

Liebe Geschwister im Islam,

Alles Lob gebührt Allah, dem Herren der Welten. 

Ihn bitten wir um Vergebung, und zu Ihm kehren wir ein. Wir bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Ihm, dem Einen. Und wir bezeugen, dass Muhammad (ﷺ) Sein Diener, Sein Gesandter ist.

„Wahrlich, Allah gebietet, gerecht (zu handeln), uneigennützig Gutes zu tun und freigebig gegenüber den Verwandten zu sein; und Er verbietet, was schändlich und abscheulich und gewalttätig ist. Er ermahnt euch; vielleicht werdet ihr die Ermahnung annehmen.”

Liebe Geschwister,

in unserer heutigen Freitagspredigt wollen wir darüber sprechen, dass dieses Jahr keine Pilgerfahrt stattfindet.

Noch im vergangenen Jahr um diese Zeit pilgerten Millionen Gläubige nach Mekka, um die Hadsch zu verrichten. Der Anblick dieser Millionen Gläubigen während der Verrichtung der entsprechenden Rituale war äußerst prägend und beeindruckend.

Doch in diesem Jahr wird sich das leider nicht wiederholen. Stattdessen werden wegen der fortdauernden Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 nur einige Tausende Muslime dieses Jahr die Hadsch nach Mekka verrichten.

Die Pilgerfahrt ist dabei eine besondere Ibada, denn sie vereint zwei verschiedenen Anstrengungen, die der Gläubige auf sich nimmt, um Allahs Wohlwollen zu erlangen.

Zum einen die körperliche Anstrengung, bei der sich der Gläubige gemeinsam mit Millionen Anderen die Kraft für die rituelle Verrichtung nimmt und dann noch die finanzielle Anstrengung, welche mit den ganzen Ausgaben widerspiegelt, welche die Pilgerfahrt mit sich bringt.

In einem Hadith heißt es dazu in der ungefähren Übersetzung, dass derjenige der die Pilgerfahrt rein von Sünde verrichtet, mit dem Paradies belohnt wird.

Grundsätzlich hat jeder Gläubige die Pilgerfahrt einmal in seinem Leben zu verrichten, sofern er bzw. sie körperlich und finanziell dazu in der Lage ist.

Diese Regel ist jedoch in der aktuellen Zeit im Zusammenhang mit der Angst vor Corona und der damit verbundenen Gefahr für Leib und Leben nicht mehr gültig.

So sagt der Gelehrte Dr. Ali Al-Qurra Dagi dazu in seiner Fatwa, dass beim Bestehen der Gefahr, dass sich die Pilgernden gegenseitig mit dem Virus anstecken könnten, es nicht nur erlaubt sei, sondern sogar eine Pflicht sei die Pilgerfahrt auszusetzen, bis sichergestellt ist, dass keine weitere Gefahr aus dem Virus für die Gläubigen hervorgeht.

Auch weitere Gelehrten stellen mit ihrer Rechtssprechung die Gläubigen von der Pflicht der Pilgerfahrt frei, wenn der Weg dorthin unsicher ist und der Weg zu den Pilgerstätten mit Gefahren behaftet ist.

Liebe Geschwister,

die Behauptung, dass das Aussetzen der Hadsch in diesem Jahr ein Zeichen für das baldige Ende der Welt sei, ist reiner Unsinn. Die Hadsch wurde im Laufe der Geschichte schon mehrmals aus unterschiedlichen und nachvollziehbaren Gründen ausgesetzt.

Auch sei davor gewarnt, die Heiligkeit dieser Ibada für politische oder sonstige Zwecke zu missbrauchen, da dies den Zorn Allahs mit sich bringt.

Die Unterbrechung der Hadsch in diesem Jahr ist jedenfalls eine reine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz aller Gläubigen, die planten die Pilgerfahrt zu verrichten und somit auch zum Schutz der gesamten Menschheit.

Auch können sich diejenigen über Allahs Großzügigkeit und Barmherzigkeit freuen, die die Absicht hatten dieses Jahr die Pilgerfahrt anzutreten, aber wegen Corona daran gehindert wurden, da sie die Belohnung erhalten, als hätten sie die Pilgerfahrt verrichtet.

Dies geht beispielsweise aus einem überlieferten Hadith hervor, in dem Gläubige als Pilger bezeichnet wurden, obwohl sie in Medina blieben, da sie zwar bei der Pilgerfahrt dabei sein wollten, aber aus nachvollziehbaren Gründen verhindert waren. Sie erhielten bei Allah dennoch den Lohn eines Pilgernden.

Möge Allah die Gefahr durch Corona bald zu einem Ende kommen lassen und wieder Normalität in unsere Moschee und auf das Ritual der Hadsch einkehren lassen.

Amin!

Unser Glaube im Alltag

Im Namen Allahs des Allerbarmers, des Allbarmherzigen, 

Liebe Geschwister im Islam,

Alles Lob gebührt Allah, dem Herren der Welten. 

Ihn bitten wir um Vergebung, und zu Ihm kehren wir ein. Wir bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Ihm, dem Einen. Und wir bezeugen, dass Muhammad (ﷺ) Sein Diener, Sein Gesandter ist.

„Wahrlich, Allah gebietet, gerecht (zu handeln), uneigennützig Gutes zu tun und freigebig gegenüber den Verwandten zu sein; und Er verbietet, was schändlich und abscheulich und gewalttätig ist. Er ermahnt euch; vielleicht werdet ihr die Ermahnung annehmen.”

Liebe Geschwister,

in der heutigen Freitagspredigt wollen wir darüber sprechen, wie uns unser Glaube in unserem alltäglichen Handeln beeinflusst.

Gerade in schweren Zeiten wie diesen, zeigt sich die Großartigkeit des Islams, die beweist, dass unser Glaube keine bloße Theorie, sondern eine tatkräftige Lebenseinstellung ist und die darin enthaltenen Gebote und Verbote direkt stets mit konkreten Handlungsanweisungen verbunden sind, die wir als Gläubige auf der Basis des Wissens umsetzen sollen.

Wen Allah der Allerhabene liebt, meine lieben Geschwister, dem bringt Er den Glauben näher und lässt ihn andere zum Wohle der gesamten Menschheit positiv beeinflussen.

Im Zusammenhang mit dieser Einflussnahme auf die Gesellschaft fällt der Begriff der Integration. Die Integration der Muslime in diese Gesellschaft ist notwendig, um uns in die Lage zu bringen einen positiven und konstruktiven Beitrag zum Wohle aller zu leisten.

Die Integration bedeutet im Islam jedoch keinesfalls Assimilation und gar den Verzicht auf die eigenen Grundsätzen und Glaubensregeln. Denkt daher an euren persönlichen Beitrag gegenüber eurer unmittelbaren Umgebung. Insbesondere gegenüber euren Nachbarn, euren Bekannten, euren Arbeitskollegen, euren Mitschülern und euren Kommilitonen.

Um dies zu veranschaulichen möchte ich euch eine kurze Geschichte berichten. Ein Bruder kam vor einiger Zeit nach Deutschland und erzählte davon, dass er sich nicht so recht mit der Idee anfreunden konnte Blut für Nicht-Muslime zu spenden. Seine Frau jedoch, die den Islam neu angenommen hatte, fragte ihn ob der Islam denn nicht zur Rettung aller Menschen herabgesandt wurde, was der Bruder bejahte. Sie fragte ihn daraufhin, warum er dann mit der Blutspende geizt, wenn der Islam doch zum Wohle aller Menschen da ist. Nach diesem Denkanstoß verstand der Bruder die wahre Botschaft des Islams und spendete letztlich sein Blut.

Liebe Geschwister,

es ist bemerkenswert, dass sich viele zwar in der Theorie mit dem Glauben auseinandersetzen, aber in der Umsetzung in unserem Alltag weit davon entfernt sind, wozu uns der Islam aufruft. Daran sollten wir unbedingt arbeiten.

Ein anderes Thema, das ich in aller Kürze aus gegebenem Anlass anschneiden möchte, ist die Beerdigung unserer verstorbenen Geschwister in diesen Zeiten. Manche unter uns sind sehr traurig darüber, wenn ein Bruder oder eine Schwester verstirbt und der Leichnam nicht in ihren Herkunftsländern bestattet werden kann. Teils wird die Beerdigung in Deutschland sogar als eine Art Strafe wahrgenommen. Tatsächlich macht es den Verstorben aber nichts aus, wo sie begraben werden. Einzig und allein die Taten aus dem Diesseits zählen. Auch sollte man wissen, dass viele der früheren Gelehrten in fremden Ländern bestattet wurden. Es war nicht üblich mit unnötigem Aufwand Leichen in ihre Heimatländer zu bringen. Ohnehin liegt die ganze Welt unter der Hand Allahs des Allerhabenen.

Auch ist dies eine Frage der Integration. Denn wie können wir von Menschen zu Lebzeiten Akzeptanz erwarten, wenn wir sie nicht mal als Tote in ihren Gräbern akzeptieren?

Lasst uns daher unsere Absichten prüfen und in allem was wir tun das Wohl aller Menschen anstreben, denn nur das bringt uns dem Wohlwollen Allahs näher.

Möge Allah der Allerhabene uns, unsere Familien und alle Menschen vor Schaden und Leid bewahren. Amin! 

Gebetszeiten für Juli 2020

Anbei die Gebetszeiten für Juli in der Othman Ibn Affan Moschee als PDF.

Bitte beachten, dass wir inzwischen wieder alle 5 täglichen Gebete und auch das Freitagsgebet (um 14:45 Uhr) gemeinsam verrichten. Dabei sind jedoch weiterhin die Corona-Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, eigener Teppich, Sicherheitsabstand, Erfassung der Teilnahme etc.) einzuhalten.

Download (PDF, 2.61MB)

Weiterhin besteht auch die Möglichkeit den kompletten Gebetskalender für 2020 kostenlos herunterzuladen. Mehr dazu hier.

Gebetskalender 2020 herunterladen (ca. 10,6 MB)

Die Rückkehr zur Moschee

Im Namen Allahs des Allerbarmers, des Allbarmherzigen, 

Liebe Geschwister im Islam,

Alles Lob gebührt Allah, dem Herren der Welten.

Ihn bitten wir um Vergebung, und zu Ihm kehren wir ein. Wir bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Ihm, dem Einen. Und wir bezeugen, dass Muhammad (ﷺ) Sein Diener, Sein Gesandter ist.

„Wahrlich, Allah gebietet, gerecht (zu handeln), uneigennützig Gutes zu tun und freigebig gegenüber den Verwandten zu sein; und Er verbietet, was schändlich und abscheulich und gewalttätig ist. Er ermahnt euch; vielleicht werdet ihr die Ermahnung annehmen.”

Liebe Geschwister,
in unserer heutigen Freitagspredigt wollen wir über die Rückkehr in die Moscheen sprechen und welcher Segen dies für die Gläubigen ist.

Nach langer Abwesenheit kehren wir endlich wieder zurück zum Haus Allahs, welches wir sehr vermisst haben. Unsere Herzen waren voller Trauer, als wir unserer Moschee fernbleiben mussten. Die Corona-Krise und die Pandemie hat die ganze Welt zum Stillstand gebracht und wir Muslime müssen unsere Lehren aus dieser Prüfung und den damit einhergehenden Herausforderungen ziehen, in dem wir Reue für unsere Sünden zeigen und aufrichtig zu Allah zurückkehren.

Im edlen Koran, in Surat Al-Araf, Vers 168 heißt es dazu in der ungefähren Übersetzung:

“Und Wir zerteilten sie auf der Erde in Gemeinschaften. Unter ihnen gab es Rechtschaffene und solche, die dies nicht waren. Und Wir prüften sie mit Gutem und Bösem, auf dass sie umkehren mögen.”

Als Muslime müssen wir in unserer Beziehung zu unserem Schöpfer stets ehrlich und aufrichtig sein und haben daher unsere Gebete trotz aller Einschränkungen zu Hause verrichtet. Die Moschee war zwar geschlossen, aber unsere Beziehung zu Allah blieb ungebrochen, insbesondere da uns Allah, der Allerhabene in seiner Großzügigkeit wegen unserer Absicht dennoch so belohnt, als ob wir unsere Gebete in der Moschee verrichtet hätten.

Wir dürfen daher trotz der aktuellen Situation oder wegen Reisebeschränkungen oder gegebenenfalls wegen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit nicht nachlässig mit unseren Gebeten und unserem Gottesdienst werden.

Letztlich sollte uns diese Erschwernis in unserem Glauben festigen und uns unseren Iman stärken. Abschließend möchten wir unsere Freude darüber zum Ausdruck bringen, dass die Moschee inzwischen wiedereröffnet werden konnte.

Im edlen Koran, in Surat Ibrahim, Vers 7 heißt es dazu in der ungefähren Übersetzung:

“Und als euer Herr ankündigte: ‚Wenn ihr dankbar seid, werde Ich euch ganz gewiss noch mehr (Gunst) erweisen. Wenn ihr jedoch undankbar seid, dann ist meine Strafe fürwahr streng‘.“

Wir sollten daher unsere Dankbarkeit in Taten und Worten zeigen.

Möge Allah, der Allerhabene in dessen Hand alles liegt uns von diesem Übel befreien und uns und unsere Familien diese Zeit durchstehen lassen.

Amin!

Das Verbot von Rassismus, Hass und Fremdenfeindlichkeit im Islam

Im Namen Allahs des Allerbarmers, des Allbarmherzigen, 

Liebe Geschwister im Islam,

Alles Lob gebührt Allah, dem Herren der Welten.

Ihn bitten wir um Vergebung, und zu Ihm kehren wir ein. Wir bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Ihm, dem Einen. Und wir bezeugen, dass Muhammad (ﷺ) Sein Diener, Sein Gesandter ist.

„Wahrlich, Allah gebietet, gerecht (zu handeln), uneigennützig Gutes zu tun und freigebig gegenüber den Verwandten zu sein; und Er verbietet, was schändlich und abscheulich und gewalttätig ist. Er ermahnt euch; vielleicht werdet ihr die Ermahnung annehmen.”

In unserer heutigen Freitagspredigt wollen wir darüber sprechen, dass der Islam keinen Platz für Rassismus, Hass und Fremdenfeindlichkeit lässt.

So ist unser Glaube eine Rechtleitung für alle Menschen, unabhängig ihrer Rasse, Herkunft oder Sprache. Daher ist jeglicher Hass, die Ausgrenzung Andersdenkender oder Feindseligkeiten gegenüber Menschen wegen ihrer Hautfarbe oder ihres Geschlechts nicht vereinbar mit dem Islam. Solche menschenverachtenden Haltungen sind zerstörerisch und schaden unserer Welt erheblich.

Der Islam verbietet jeglichen Rassismus und die schlechte Behandlungen anderer Mitmenschen mit Wort und Tat. So haben beispielsweise die Gefährten des Gesandten Allahs (ﷺ) diesbezüglich den Anweisungen unseres Propheten strikt gefolgt und und ihre Bediensteten genauso eingekleidet und genauso gespeist wie sich sich selbst, so dass man die Sahaba nicht von ihren Bediensteten unterscheiden konnte.

Auch verbietet der Islam rassistische Äußerungen gegenüber anderen in jeglicher Form, da diese verletzend sind und sich in keinster Weise rechtfertigen lassen.

So ist im Islam die Menschenwürde unantastbar!

Im edlen Koran, Sure Al-Maida, Vers 32 heißt es dazu in der ungefähren Übersetzung:
  „Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Isrāʾīls vorgeschrieben: Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat), so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält. Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos auf der Erde geblieben.”
Liebe Geschwister,
vor Allah dem Allerhabenen sind alle Menschen gleich, nur in ihrer Frömmigkeit und ihrer Taqwa unterscheiden sie sich.
Daher ist es verboten Menschen unrecht anzutun und sie respektlos zu behandeln, nur weil sie anders aussehen oder einen anderen Glauben haben als man selbst!
Im edlen Koran, Sure Al-Hujurat, Vers 13 heißt es dazu in der ungefähren Übersetzung:
  „O ihr Menschen, Wir haben euch ja von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Gewiß, der Geehrteste von euch bei Allah ist der Gottesfürchtigste von euch. Gewiß, Allah ist Allwissend und Allkundig”
Umso mehr macht es uns betroffen zu sehen, wie Menschen oft wegen Ihrer Hautfarbe getötet oder misshandelt werden und das selbst in vermeintlich modernen und Ländern und Gesellschaften.

Was können wir Rassismus nun entgegensetzen?

  • Zunächst müssen die entsprechenden Gesetze des sozialen Friedens konsequent eingehalten werden.
  • Auch sind wir in der Pflicht stets rassistisches Handeln zu unterbinden und anzuprangern.
  • Ferner können Religionsgemeinschaften und deren Gelehrte eine Schlüsselrolle bei der Verständigung der Völker und Kulturen einnehmen.
  • Weiterhin muss allen Schutzbedürftigen, die vor Unrecht und Terror fliehen, Schutz geboten werden.
  • Auch sollten wir das Zugehörigkeitsgefühl zu dem Land in den wir wir und unsere Familien leben vertiefen und unsere Rechte und Pflichten entsprechend wahrnehmen.
Möge Allah uns helfen jegliches rassistisches Denken aus all unseren Köpfen zu verbannen und die Ungerechtigkeit gegenüber Minderheiten zu beenden. Amin!